In den vergangenen Wochen sind überall in Deutschland Plakate des Bundesinnenministeriums aufgetaucht, die Geflüchtete und Asylbewerber dazu animieren sollen, freiwillig bis zum 31. Dezember zurück in ihre Heimatländer zu reisen. Zur Belohnung soll es unter anderem Wohngeld in für bis zu 12 Monate geben (bento).

Viele Leute kritisierten die Werbung des Ministerium scharf. Einige bemalten oder überklebten die Plakate mit Solidaritätsbekundungen oder äußerten einfach nur ihre Fassungslosigkeit über die Kampagne (bento).

Doch jetzt gibt es einen organisierten Protest gegen die Plakate des Innenministeriums.

Wie sieht der Protest aus?

Auf dem Portal change.org ist eine Online-Petition eingerichtet worden, bei der man kostenlos gegen die Plakat-Kampagne unterschreiben kann. 

Die Initiatoren der Petition schreiben: "Das BMI wirbt in bester Schnäppchen-Manier für eine ungewisse Zukunft, suggeriert ein Unerwünschtsein von Menschen mit Migrationshintergrund und bestärkt so rechte Denkmuster."

Zudem kritisieren sie, dass sich die Plakate zwar eigentlich an Asylsuchende wendet, dies aber nicht deutlich wird. Die Flaggen, die auf den Plakaten abgebildet seien, würden auch Länder repräsentieren, in denen Terror und Menschenrechtsverletzung Alltag seien. Zudem würde insbesondere die türkische Flagge irritieren.

Wie viele Menschen haben schon unterschrieben?

Das ausgegebene Ziel sind 25.000 Unterschriften. Bereits am Dienstag wurde die Petition über 22.300 Mal unterschrieben.

Richtet sich der Protest nur gegen die Plakataktion?

Nein. Die Initiatoren gehen noch einen Schritt weiter und fordern mit der Petition den Rücktritt von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Wie sie schreiben, wollen sie mit dem Hashtag #deinezukunftohnehorst zeigen, dass Seehofer "dem Amt eines Innenministers nicht gewachsen ist."

Den Humor haben die Aktivisten aber scheinbar nicht verloren. In Anlehnung an das Originalplakat fordern sie nämlich: "Unser Land! Unsere Zukunft! "Freiwilliger" Rücktritt von Horst Seehofer. JETZT! 



Haha

Eine Göttinger Studentin hat den Preis für die mieseste Hausarbeit des Jahres gewonnen
Wir haben mit ihr gesprochen.

Die schlechteste Hausarbeit des Jahres 2018 ist gefunden. Zum zweiten Mal suchte das Popmagazin "ZurQuelle" unterragende wissenschaftliche Arbeiten – und belohnt die miesesten mit Preisgeldern bis zu 500 Euro. 

Der Titel für die schlechteste Hausarbeit: Der "Vierkommanull-Award für außerordentliches akademisches Scheitern".

Der Award soll laut des Magazins das Gegengewicht zu den überzogenen Erwartungen der Gesellschaft sein. Er soll zeigen: