Klar geht es um Donald Trump.

Die First Lady der Vereinigten Staaten, Michelle Obama, hat sich über Donald Trump empört. Mehrere Frauen werfen Trump Belästigung vor, er selbst hatte zuvor mit sexuellen Übergriffen geprahlt.

"Das hat mich bis ins Innerste erschüttert, auf eine Art und Weise, wie ich es mir nicht hätte vorstellen können", sagte Michelle Obama bei einem Auftritt in New Hampshire. Trumps Kommentare seien "schockierend und erniedrigend", ein Affront gegen alle "Frauen, Eltern, Bürger der Vereinigten Staaten".

"Ich kann nicht mehr aufhören, darüber nachzudenken", sagte Michelle Obama. "Nichts wäre mir lieber, als hier eine normale Wahlkampfrede zu halten. Aber es wäre unehrlich und unaufrichtig, jetzt zur Tagesordnung überzugehen, als sei das alles nur ein böser Traum. Wir können das nicht einfach ignorieren. Es reicht."

"Ich kann es kaum fassen, dass jemand, der sich um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika bewirbt, mit sexuellen Übergriffen auf Frauen geprahlt hat."

Hier ist ihre komplette Rede:

Die US-Wahl auf bento: Am 8. November fällt die Entscheidung, ob künftig Donald Trump oder Hillary Clinton das mächtigste Land der Welt regiert. Hier sind alle Beiträge

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Suizid von Al-Bakr: Sächsischer Justizminister will nicht zurücktreten

Der Justizminister in Sachsen, Sebastian Gemkow von der CDU, steht in der Kritik: Wie kann es sein, dass der potentielle Selbstmordattentäter Jaber Al-Bakr sich im Gefängnis umbringen kann?

Es gab mal eine Zeit, da sind gewählte Politiker nach krassen Fehlern zurückgetreten. Dabei war es völlig egal, ob sie persönlich an falschen Entscheidungen beteiligt waren – sie gingen stellvertretend für die Beamten in den Behörden, die versagten.

Schließlich sind die Politiker in ihrem Amt dafür verantwortlich, alles so zu organisieren, dass Fehler gar nicht erst passieren. Oder zumindest, dass Fehler erkannt und behoben werden, bevor es zur Katastrophe kommt.

Jetzt ist in Sachsen eine Katastrophe eingetreten – und Sebastian Gemkow tritt nicht zurück, er klammert sich ans Amt und hält sich für unersetzlich. Rücktritt? "In meinen Augen wäre das eine Flucht vor dem was jetzt hier aufzuklären ist", sagt Gemkow.