Bild: dpa / Olivier Douliery

Noch-First-Lady Michelle Obama hat im Fernsehen über die Amtszeit von Barack Obama gesprochen – und über das zukünftige Amerika. Das Land, in dem Donald Trump regieren wird. In dem Interview mit Oprah Winfrey zeigte sich Michelle Obama ungewohnt, mutlos, düster, ja, hoffnungslos.

Dabei war "Hoffnung" die Botschaft von Barack Obama im Wahlkampf. "Hoffnung ist notwendig", sagte sie. "Barack hat nicht einfach nur von Hoffnung gesprochen, weil er glaubte, es ist ein netter Slogan, um Stimmen zu gewinnen."

Und: "Was machen wir ohne Hoffnung? Was gibt man seinen Kindern, wenn man ihnen keine Hoffnung geben kann?"

In Krisenzeiten habe Barack Obama den Amerikanern das Gefühl gegeben: "Hey, es wird okay sein. Lasst uns das Gute in Erinnerung rufen, das wir haben. Lasst uns auf die Zukunft schauen. Lasst uns all das anschauen, was wir aufbauen." Das sei wichtig. Das würden die Amerikaner sicher noch zu schätzen lernen, sagte sie.

Und Donald Trump?

Schon im Wahlkampf weigerte sich Michelle Obama, ihn beim Namen zu nennen (sueddeutsche.de). Daran hielt sie sich auch jetzt in dem Trailer zum Interview. Darin sagte sie nur:

Jetzt merken wir, wie es sich anfühlt, keine Hoffnung zu haben.

Den Trailer zum Interview hat CBS am Freitag veröffentlicht, die vollständige Spezialsendung "First Lady Michelle Obama verabschiedet sich aus dem Weißen Haus" wird am kommenden Montag ausgestrahlt.

Der Trailer:

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