Bild: imago/ZUMA

Die 23-jährige Schauspielerin Aurora Perrineau wirft "Girls"-Drehbuchautor Murray Miller vor, sie 2012 im Alter von 17 Jahren vergewaltigt zu haben. 

Diese Schlagzeile sorgte am Wochenende für Aufsehen. Ausgerechnet Lena Dunhams Reaktion darauf löste Empörung aus: Die bekennende Feministin veröffentlichte ein Statement, in dem sie sich hinter ihren Freund und Kollegen Miller stellt. Sie warf Perrineau vor, in der Sache zu lügen

Dunham war von vielen Twitter-Usern für ihre Äußerungen scharf kritisiert worden. Sie bezeichneten sie als Heuchlerin, die vorgeben würde, für die Rechte von Frauen einzustehen – außer, wenn gerade einer ihrer Freunde beschuldigt wird. 

Mehr Details zu dem Fall lest ihr hier:

Jetzt hat sich Dunham auf Twitter für ihr Eingreifen entschuldigt:

In dem Entschuldigungs-Tweet betont sie noch einmal, wie wichtig es sei, Frauen glauben zu schenken, die von sexuellen Übergriffen berichten. Sie habe geglaubt, dass es wichtig sei, ihre Meinung zu der Situation ihres Freundes zu äußern.

​Ich verstehe jetzt, dass es der denkbar schlechteste Augenblick war, für ein Statement und es tut mir so Leid.
Lena Dunham

Mit jeder Faser ihres Wesens bereue sie ihre Entscheidung, sich zugunsten von Murray Miller geäußert zu haben.

Jede Frau, die sich äußert, verdient es, gehört zu werden. In einem Patriarchat ist ein "Ich glaube dir" lebenswichtig. Bis wir nicht jeder einzelnen von uns glauben, wird man keiner von uns glauben. Wir entschuldigen uns bei jeder Frau, die wir enttäuscht haben.

So wird in Hollywood protestiert:


Gerechtigkeit

So sieht der Alltag von Flüchtlingen in Dortmund aus

Ich schlafe, du schläfst, er, sie, es schläft. 

Wort für Wort kämpft sich Fares, 25, durch deutsche Grammatikregeln. Auf seinem Block reiht sich Übung an Übung. Flektieren. Konjugieren. Deklinieren.  

Seit er hier in Deutschland angekommen ist, versucht der Syrer die Sprache zu lernen, sich zu integrieren. Oft fällt es ihm schwer.

Das ist eine der Szenen aus dem Alltag von Geflüchteten, die Alexandra Breitenstein festgehalten hat. Gemeinsam mit der Redakteurin Renate Gaßmann und der Fotografin Sabrina Karakatsanis startete sie im Sommer 2015 das Projekt "Home Stories".