Bild: dpa/Axel Heimken
Merkel muss weg.

Diese und ähnliche Slogans skandieren seit drei Wochen einige Dutzende Demonstranten in der Hamburger Innenstadt. Nun warnt der Hamburger Verfassungsschutz vor einer Teilnahme an den Demos. Hinter der Veranstaltung würden auch Rechtsextreme stecken, heißt es. 

Die Initiatoren stammen nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes zudem aus dem "Türsteher- und Althooligan-Milieu".

Die Analyse des Verfassungsschutzes:

Die Demo-Teilnehmer seien:

  • Merkel-Kritiker aus dem bürgerlichen Milieu
  • sowie Rechte und Rechtsextreme.

Zwischen den beiden Gruppen gebe es offenbar wenig Berührungsängste, deshalb sei davon auszugehen, dass alle Teilnehmer wüssten, mit wem sie dort demonstrieren, heißt es in der Verfassungsschutz-Analyse. Als Anmelderin der Demo fungierten bisher Frauen.

Auch Pegida-Gründer Lutz Bachmann wirbt auf Twitter für die Demo.

Einer der Organisatoren ist der bekannte Kiez-Türsteher Thomas Gardlo. Er war einst Bodyguard von Rechtspopulist Ronald Schill. Nach eigener Aussage gibt er unter anderem Mitgliedern der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Identitären Kampfsporttraining. (Hamburger Morgenpost)

Die Gegendemonstranten sind in der Überzahl.

(Bild: dpa/Axel Heimken)

Inzwischen demonstrieren jeden Abend Hunderte Linke gegen die Demo. Sie sind meist in der Überzahl, skandieren Parolen wie: "Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda."

Vergangene Woche zündeten sie ein paar Bengalos und hatten außerdem das Haus der Anmelderin der "Merkel muss weg"-Demo beschädigt. Einige der Gegendemonstranten stammen laut Verfassungsschutz aus dem Antifa-Milieu.

Hamburger Politiker beobachten die Demos mit Sorge:

"Die Einschätzung des Landesamtes für Verfassungsschutz zeigt, dass hier offenbar eine zum Teil rechtsextreme Bewegung sich unter einem bürgerlichen Deckmäntelchen zu verbergen versucht." 

Antje Möller, innenpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfaktion

"Die Erkenntnisse des Verfassungsschutzes zu den Montagsdemonstrationen in Hamburg zeigen einmal mehr, dass Extremisten versuchen, unsere Grundwerte zu missbrauchen um ihre vergiftete Botschaft zu verbreiten."

Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion


Tech

So verhinderst du, dass sich dein Smartphone bei Kälte abschaltet
6 Tipps für heiße Handys.

So hübsch die Schneedecke auch aussieht: Der Winter hat viele lästige Nebeneffekte. Schneeschippen zum Beispiel, oder kalte Füße. Was auch ziemlich nervt: Die Kälte macht auch den Smartphones zu schaffen.

Kaum zieht man das Telefon aus der Tasche, um nach dem Weg zu schauen oder den süßen Schneemann an der Straßenecke zu fotografieren, verschwinden auf einmal 50 Prozent der Akkulaufzeit. Im schlimmsten Fall kommt es gar nicht zum Foto – weil sich das Telefon schon längst verabschiedet hat.

Das Problem: Smartphone-Akkus mögen keine Kälte. Ein iPhone hat seine "Komfort-Zone" laut Hersteller zum Beispiel bei 16-22° Celsius. Bei diesen Temperaturen funktioniert das Telefon optimal. Wird das Smartphone kälter, leidet die Akku-Laufzeit erheblich. (Apple)