#blackcarpetberlinale

Spätestens seit den Missbrauchsvorwürfen gegen Regisseur Dieter Wedel ist klar: Die MeToo-Debatte ist längst auch in der deutschen Filmbranche fällig. In Hollywood trugen zahlreiche Schauspielerinnen bei der Verleihung der Golden Globes schwarz, um ein Zeichen gegen Sexismus und Machtmissbrauch zu setzen.

In Deutschland sorgten die Veranstalter des Fernsehpreises erst vor wenigen Tagen für heftige Kritik. Der Grund: ein sexistischer und rassistischer Eröffnungstanz (bento). 

Bei der diesjährigen Berlinale soll es anders ablaufen. Zumindest wenn es nach Claudia Eisinger geht. In einer Online-Petition auf der Plattform Change.org fordert die Schauspielerin den Berlinale-Direktor Dieter Kosslick nämlich dazu auf, den roten Teppich des Festivals schwarz einzufärben. In der Petition schreibt sie:

In Hollywood trugen die Schauspielerinnen schwarz. In Berlin wollen wir einen schwarzen Teppich.
Claudia Eisinger, 33, Schauspielerin

Mit dem schwarzen Teppich soll Kosslick Solidarität mit der #MeToo-Bewegung zeigen und ein Zeichen "gegen sexistische Übergriffe, Diskriminierung und Missbrauch in der Filmbranche" setzen, so Eisinger. Mit ihrer Forderung ist sie nicht allein. 

Laut Deutschlandfunk.de hat Schauspielkollegin Anna Brüggemann zuvor dazu aufgefordert, bei der Kleiderwahl zur Berlinale auf die klassischen männlichen und weiblichen Rollenbilder zu verzichten (deutschlandfunk.de). 

Bisher hat Eisingers Petition knapp 18.000 Unterstützer gefunden. Die Berlinale findet zum 68. Mal statt, ihr diesjähriger Auftakt startet am Mittwoch. 


Future

Kneipe, Netflix, Yogaleggings – wofür Antonia ihr Geld ausgibt
Wie du mit einem einfachen Trick viel Geld sparen kannst

Am Ende eines jeden Monats fragen sich viele von meinen Freunden, wo denn wieder das ganze Geld hin ist. Vor allem bei Studenten und Berufseinsteigern ist das Geld oft knapp, selten bleibt etwas übrig für größere Anschaffungen oder eine Urlaubsreise – von der Altersvorsorge ganz abgesehen.

Ich erzähle dann in solchen Gesprächen immer wieder, dass ich ein Haushaltsbuch führe, weil es mir hilft, meine Ausgaben im Griff zu behalten. Meine Freunde gucken mich ungläubig an. Ein Haushaltsbuch? Das sei doch was für Spießer und Pfennigfuchser.