Bild: dpa/Gian Ehrenzeller

Mit Oscar-prämierten Filmen wie "Good Will Hunting" oder "Der Soldat James Ryan" brillierte Matt Damon bisher auf der Leinwand. Weniger preisverdächtig sind dagegen die jüngsten Äußerungen des US-Schauspielers zur MeToo-Debatte. 

Es werde zu wenig über die Männer gesprochen, die nichts mit dem Missbrauchsskandal zu tun hätten, sagte Damon. Und dafür erntet er jetzt einen Shitstorm auf Twitter.

"Lieber Matt Damon! Ist es nicht genug, dass männliche Stars viel mehr bezahlt werden als weibliche? Dass männliche Regisseure den weiblichen Regisseuren zahlenmäßig überlegen sind? Dass die meisten Studios & Netzwerke von Männern betrieben werden? Jetzt müssen wir ihnen auf die Schulter klopfen und sagen: "Oh, also hast du niemanden vergewaltigt? Gut für dich!"
Um diese Aussagen geht es außerdem:

In einem Interview in der ABC-Show "Popcorn with Peter Travers" sagte Damon: "Es gibt einen Unterschied zwischen einem Po-Grapscher und Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch." Zwar sollten alle Taten bestraft, aber nicht in einen Topf geworfen werden.

Business Insider sagte er:

"Wir befinden uns an einem Wendepunkt und das ist gut so, aber ich denke, eine Sache, über die nicht gesprochen wird, ist, dass es eine ganze Menge Leute gibt – und das betrifft den überwiegenden Teil der Männer, mit denen ich gearbeitet habe – die diese Dinge nicht tun."

Was die Initiatorin der #MeToo-Kampagne, Schauspielerin Alyssa Milano, davon hält, macht sie in einem Thread auf Twitter deutlich. Sie rät Damon, seine Einstellung doch noch einmal zu überdenken.

Auch Schauspielerin und Damons Ex-Freundin Minnie Driver äußert sich dazu:

Deutliche Worte findet auch Schauspielerin Evan Rachel Wood, die vergangenes Jahr offen darüber sprach, vergewaltigt worden zu sein:


Gerechtigkeit

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