Bild: Joe Raedle/Getty Images
Protest in seiner kreativsten Form.

Proteste äußern sich schon lange nicht mehr nur durch das Skandieren von Parolen. In einer Welt, in der sich Bilder in Sekundenschnelle verbreiten, werden Plakate zu einem immer wichtigeren Element bei Demonstrationen. Anliegen und Forderungen werden mal mit Humor, mal mit erschreckenden Fakten untermauert. 

Auch beim "March for Our Lives", der Anti-Waffen-Demo am vergangenen Wochenende, die allein in der US-Hauptstadt Washington über 800.000 Menschen auf die Straßen gelockt hat, war es nicht anders. 

In einem Meer aus Plakaten ließen sich Memes, Kalendersprüche und Fakten finden, die alle nur ein Ziel hatten: Auffallen, um damit etwas zu verändern.

Das sind die besten Plakate:

"Warum würden Politiker lieber zwei Männer Waffen statt Händchen halten sehen?"

Dann doch lieber Matheunterricht.

"Wenn sich Kinder wie Anführer und Anführer wie Kinder verhalten, wird es Zeit für eine Veränderung."

Diese Frau kann nicht glauben, dass sie dafür noch auf die Straße muss.

Sogar Ralph Wiggum war dabei.

Mehr Hunde, weniger Waffen.

Mehr Hunde. Hunde sind immer gut. 

Diese Hunde sind sogar registriert. Was man von vielen Waffen nicht behaupten kann.

Sie sind vom ganzen Trösten aber erschöpft. Deshalb setzen auch sie sich für striktere Waffengesetze ein.


Gerechtigkeit

Seit Österreich ein Burka-Verbot hat, wurden kaum Frauen mit einer Burka angezeigt
Es trifft es auch Haifische und Asiaten.

Vor knapp einem halben Jahr hat Österreich ein eigenes Burkaverbot eingeführt. Das sogenannte Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz verbietet Menschen, ihr Gesicht in der Öffentlichkeit zu bedecken, es gilt seit dem 1. Oktober 2017. (bento)

Das Ziel: Muslimische Frauen sollen auf der Straße weder den Gesichtsschleier Niqab oder das Ganzkörperkleid Burka tragen. Die österreichischen Behörden werten ihre Kleidung als politisches Statement. Kritiker hingegen meinen, es gebe kaum Burka-Trägerinnen in Österreich, das Gesetz diskriminiere nur Muslime. 

Nun hat jemand nachgezählt, wie viele Anzeigen es seit In-Kraft-Treten des Gesetzes gab: wenig.