Bild: YouTube/CBS
Sie ist der Auftakt des "March for our Lives"

Entschlossen steht Cameron Kasky auf der Bühne in Washington. Hunderttausende Schüler und Studenten stehen vor ihm. Millionen sehen ihn live im Fernsehen oder auf dem Smartphone. Also legt er, der 17-Jährige, los.

Welcome to the revolution.
Cameron Kasky

Kaskys Rede ist die erste von vielen an diesem Samstag in Washington. Seine Worte sind es, die den Ton vorgeben beim "March for our lives" in Washington. Der Anti-Waffen-Protest ist der größte und lauteste seit Jahrzehnten in den USA. Die überlebenden Teenager von Parkland haben innerhalb von wenigen Tagen eine Bewegung gestartet, die dazu führen könnte, dass in den USA endlich die Waffengesetze verschärft werden.

Was ist in Parkland passiert?

Ein 19-Jähriger hatte am 14. Februar 17 Menschen erschossen, darunter zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Der Schütze wurde festgenommen. Er hatte die Waffen legal gekauft, obwohl bekannt war, dass er seit langer Zeit psychische Probleme hatte und verhaltensauffällig war.

Und Cameron Kasky ist einer ihrer Anführer.

Der 17-Jährige beginnt die Rede voller Zuversicht und Hoffnung. Seine Generation habe gelernt, dass ihre Stimmen wichtig seien, sagte er.

"Wir versprechen hiermit, das kaputte System zu reparieren, in das wir hineingezwängt wurden, und eine bessere Welt zu schaffen für die Generationen, die noch kommen. Keine Sorge, wir haben das im Griff!  (...) Politiker, entweder ihr repräsentiert uns – oder ihr verschwindet!"

Und dann, mit einer einfachen Aufzählung erinnert Kasky alle Zuschauer daran, warum Menschen in mehr als 800 Städten der Welt, auf allen sechs Kontinenten am Samstag für härtere Waffengesetze demonstriert haben. Damit so etwas, wie es Cameron Kasky und seinen Freunden passiert ist, möglichst nie wieder passiert:

"Am 14 Februar brach eine Tragödie über Heimatstadt und meine Schule,  Marjory Stoneman Douglas High, herein.

  • Alyssa Alhadeff,
  • Scott Beigel,
  • Martin Duque Anguiano,
  • Aaron Feis,
  • Jaime Guttenberg,
  • Chris Hixon,
  • Luke Hoyer,
  • Cara Loughran,
  • Gina Montalto,
  • Joaquin Oliver,
  • Alaina Petty,
  • Meadow Pollack,
  • Helena Ramsay,
  • Alex Schachter,
  • Carmen Schentrup
  • Peter Wang
  • und Nicholas Dworet

haben alle ihr Leben verloren, innerhalb von sieben Minuten."

Und ich hebe mir Nicholas bis zum Schluss auf. Denn heute ist Nicholas' Geburtstag. Nicholas, wir sind alle hier für dich. Happy birthday.

Kaskys Stimme bricht, als er die Worte sagt. "Happy Birthday" haucht er fast nur. Dann fängt er sich wieder, findet zurück zum Mut und Optimismus, den die Überlebenden von Parkland schon so oft vermittelt haben. Trotz, aber wahrscheinlich viel eher wegen ihrer Jugend.

"Dieser Marsch ist nicht der Höhepunkt dieser Bewegung, er ist der Beginn. Er ist das Sprungbrett, von dem aus alle in meiner Generation und alle, die uns beistehen, in eine sichere Zukunft springen."

Hier ist Kaskys bewegende Rede im Video:


Fühlen

Diese Instagrammerin bekommt fiese Nachrichten, weil ihr Mann durchtrainiert ist und sie nicht
Zum Glück hat sie darauf die beste Antwort parat.

Jenna Kutcher ist 29. Sie ist erfolgreiche Unternehmerin, berät andere in Sachen Marketing, fotografiert Hochzeiten und hat ihren eigenen Podcast. Wenn man durch ihren Instagram-Kanal scrollt, sieht man eine Frau, die viel draußen ist, die sich gern schön anzieht und vor allem: auf jedem Bild lacht. 

Man sieht auch ihren Mann, Drew. Drew ist Gesundheits- und Fitnessberater, er macht gerne Sport und liebt Hunde. Ein sehr sympathisches Paar, könnte man denken – und weiterscrollen.

Doch ein Instagram-Post, den Jenna Kutcher kürzlich geschrieben hat, zeigt, dass manche Leute das nicht tun, sondern etwas kommentieren müssen, das sie absolut nichts angeht: Jennas Aussehen. Und dass selbst Frauen wie sie mit fiesen Bemerkungen zu kämpfen haben.