In den USA ist ein Streit über den richtigen Umgang mit Flüchtlingen entbrannt. Präsident Donald Trump lässt die Behörden deutlich härter gegen Menschen vorgehen, die keine gültigen Papiere vorweisen können.

Sogar Kleinkinder waren in den vergangenen Monaten von ihren Familien getrennt worden. Bilder von großen Lagerhallen mit Metallkäfigen machten die Runde. Dort inhaftiert: Kinder und Jugendliche. (bento

Das "Time"-Magazine zeigte auf seiner Titelseite Trump mit einem weinenden Flüchtlingskind. Auf dem Bild schaut Trump leicht angeekelt auf das Kind herab: "Welcome to America". (bento)

Kleines Kind mit Trump – dieses Bild gab es so schon einmal, in dem Film "Kevin – Allein in New York". Schon damals kümmerte sich Trump nicht weiter um das Schicksal des alleingelassenen Kindes. 

Macaulay Culkin hatte in der Komödie von 1990 den Jungen Kevin gespielt, der von seinen Eltern über Weihnachten daheim vergessen wird – und das Haus gegen Einbrecher verteidigen muss. 1992 wurde ein Fortsetzung gedreht, in der sich Kevin allein in New York behaupten musste. (bento)

In dem Film traf er in einer Szene auch auf Donald Trump. Der war damals 46 Jahre alt und spielte sich selbst. Dieses Bild hat Macaulay Culkin nun geteilt:

Trump hatte nur einen winzigen Cameo-Auftritt: Er war von 1988 bis 1995 Besitzer des luxuriösen Hotels The Plaza. Das ist das Hotel, in dem Kevin im Film wohnt – und in dem auch die Dreharbeiten stattfanden.

Als Besitzer musste Trump die Dreharbeiten genehmigen. Das tat er nur gegen einen "Deal", wie es Trump ausdrückt: Er wollte im Film zu sehen sein. (Hollywood Reporter)

Die Szene ist ziemlich kurz – aber Trump schmeißt den kleinen Kevin zumindest nicht gleich wieder raus:

Was meint Macaulay Culkin mit "We should have voted for John Candy"?

Der Schauspieler John Candy hatte eine Rolle im ersten Teil der "Allein zu Haus"-Reihe. Er war der polnische Sänger, der Kevins Mutter mit seiner Polkatruppe im Lieferwagen mitnimmt, damit sie schneller zu ihm zurück kann. Also einer, der sich kümmert.

In den USA selbst hat die massive Kritik an Trumps "Null-Toleranz-Politik" nun zu einem Umdenken der Regierung geführt. 

Nach der Trennung von ihren Eltern sind nun am Wochenende insgesamt 522 Flüchtlingskinder wieder mit ihren Familien vereint worden. Weitere 16 Kinder sollen noch am Sonntag zu ihren Eltern zurück dürfen, teilte das Heimatschutzministerium mit.

Insgesamt wurden mehr als 2000 Kinder von ihren Eltern getrennt. "Die Regierung arbeitet daran, sie mit ihren Familien zu vereinen", heißt es. Die Regierung machte aber keine Angaben, wie schnell das geschehen soll. Erschwerend kommt hinzu, dass vielfach nicht vermerkt wurde, welche Kinder wem weggenommen und wohin gebracht wurden.

Künftig sollen Familien, die an der Grenze zwischen Mexiko und den USA aufgegriffen werden, nur noch gemeinsam untergebracht werden. Das hatte Trump nach lautstarken öffentlichen Protesten bereits am Mittwoch angeordnet. (bento)


Art

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