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Aber ob es den Millionären der Stadt gefällt?

Die kalifornische Stadt Los Angeles hat ein gewaltiges Problem: 254.000 Menschen leben jedes Jahr zeitweise auf der Straße, eine feste Population von 26.000 Menschen ist das ganze Jahr ohne Zuhause. (LA-Almanac)

Nur für etwa ein Drittel davon besteht die Möglichkeit, mal in einem Obdachlosenheim zu schlafen, mehr Plätze stehen nicht zur Verfügung. Außerdem sind die Heime so heruntergekommen und überfüllt, dass viele lieber auf der Straße bleiben. Nun soll eine Reichensteuer für Millionäre das Problem lösen – um Geld für neue Wohnräume zu bekommen.

Wie genau soll das funktionieren?

Der Kern der Strategie besteht darin, so viel bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und das Gesundheitssystem und die sozialen Netze so weit auszubauen, dass nur noch wenige Leute die Heime in Anspruch nehmen müssen. (LA County, PDF)

In den nächsten zehn Jahren werden dafür knapp 1,8 Milliarden Dollar fällig. Bezahlt werden soll das nun zu großen Teilen durch eine Millionärssteuer. Die ist zwar noch nicht final beschlossen, wird aber von 76 Prozent der Stadtbewohner unterstützt. Wer mehr als eine Million Dollar pro Jahr verdient, soll dann bald pro Jahr 0,5 Prozent davon – also 5000 US-Dollar – abgeben.

Mit der Steuer sollen dann 250 bis 300 Millionen pro Jahr zusammenkommen. Damit wären die nötigen Bau- und Sozialprojekte komplett finanziert, allerdings müssen der Bundesstaat Kalifornien und der Gouverneur noch entscheiden, ob Los Angeles die Steuer erheben darf.

So leben Obdachlose in Los Angeles:

Entgegen vieler Vorurteile hat die Hälfte der Obdachlosen in Los Angeles einen Highschool-Abschluss, ein Drittel sogar einen Bachelor. Nur ein Fünftel sind illegale Einwanderer. Viele von Ihnen sind krank, drogenabhängig oder Kriegsveteranen. Seit 2013 ist die Zahl der Obdachlosen sogar um etwa 13 Prozent gestiegen. Im vergangenen Jahr hat die Stadt deshalb den Notstand ausgerufen und eine Strategie ausgearbeitet.

Auch in Deutschland wird immer mal wieder über verschiedene "Reichensteuern" diskutiert. Zu den vorgeschlagenen Modelle gehören eine Abgabe auf bestehendes Vermögen und dadurch entstandene Zinsen, eine Reform der Erbschaftssteuer oder einfach eine Extrasteuer auf besonders hohe Einkommen. Mit einer Kombination dieser Modelle könnte sich der Bundesfinanzminister über zusätzliche 10 bis 15 Milliarden Euro im Jahr freuen. Das sind bei Einnahmen von etwa 570 Milliarden im Jahr etwa 1,7 bis 2,6 Prozent mehr Geld im Staatshaushalt. (SPIEGEL ONLINE)


Haha

Dieser Komiker verrät dir, wie du Islamisten erkennst

Wer kennt das nicht: Irgendwo in der Nachbarschaft lebt eine muslimische Familie, vielleicht trägt der Vater einen Bart und die Frau ein Kopftuch. Vielleicht grillen sie am Wochenende Hammelfleisch auf dem Balkon, vielleicht bestellen sie auch einfach nur Pizza.

Und nun die schwere Frage: Sind das Terroristen?

Der ägyptische Komiker Bassem Youssef kennt die Antwort: