3 Fragen, 3 Antworten

Die Stadt Brummana im Libanon ist bekannt für ihre hübschen Gebäude, gute Restaurants, die Lage in den Hügeln bei Beirut und ihre großartige Aussicht auf die Hauptstadt. Und wegen all dieser Qualitäten ist sie auch beliebt bei Touristinnen und Touristen.

Doch der Nahe Osten hat bei westlichen Reisenden oft noch ein schlechtes Image, findet der Bürgermeister von Brummana, Pierre Achkar. Das versucht er nun zu ändern – mit einer zweifelhaften Idee: Frauen in Hotpants werden dort nun als Verkehrspolizistinnen eingesetzt.

Wie sehen die Uniformen der Frauen aus?

Schwarzes T-Shirt und Hotpants:

Wie sind die Reaktionen?

Auf Twitter ging sofort der Protest los. Die Outfits seien erniedrigend und würden Frauen wieder einmal auf ihren Körper und ihre Sexualität reduzieren – nur, um Touristen zu gefallen, vorrangig männlichen:

Allerdings: Viele Medien berichteten, es handele sich bei den Frauen um Polizistinnen, deren Uniformen nun auf die neuen Shorts geändert wurden. Dies ist allerdings nicht der Fall: Die Frauen sind Studentinnen, die sich für den Sommerjob als Verkehrsreglerinnen freiwillig gemeldet haben. Sie selber sagen: 

"Wir sind mit Enthusiasmus dabei und hoffen, dass es den Job auch im nächsten Sommer wieder geben wird."

Wie sagt der Bürgermeister zu dem Trubel?

Pierre Achkar sagte: "Das Ziel ist es, dem Westen ein weniger düsteres Bild des Libanons zu vermitteln und Touristen aus dem Westen hierher zu bringen." (Middle East Eye)

Doch diese Begründung leuchtet vielen Menschen nicht besonders ein. Eine Person schrieb:

"Es ist also weder diskriminierend, noch das Ausnutzen des weiblichen Geschlechts, weil die Frauen dafür dienen, westliche Touristen anzuziehen. Was für eine dreckige Art, über Frauen zu denken."

Manche fragen sich, warum sich die neue Strategie offenbar vorrangig an männliche Touristen richten soll: 

Andere haben nichts gegen die Shorts: 

Und manche finden die neuen Outfits sogar süß:


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