Seit Jahrzehnten hält die CSU Bayern fest in der Hand: Schon seit 1957 stellt die Partei durchgehend den Ministerpräsidenten, momentan regiert sie unter Markus Söder allein. Das wird sich sehr wahrscheinlich mit der Wahl am Sonntag ändern, in aktuellen Umfragen liegt die CSU bei nur 33 Prozent. Besonders stark schneiden mit 18 Prozent die Grünen ab. (SPIEGEL ONLINE)

Du möchtest wissen, was am Wahltag in Bayern los ist, wer am Ende vorne liegt – und wie die Stimmung in Bayern ist? Dann melde dich an für unseren Wahlchat bei WhatsApp.

Wir starten am Sonntag um 12 Uhr und enden am Abend nach den ersten Hochrechnungen. In dieser Zeit wird Lukas Fitz mit uns die Bayernwahl in einer WhatsApp-Gruppe begleiten. Du kannst dort Fragen stellen oder einfach mitlesen.

Wer ist Lukas Fitz? 

Lukas, 23, ist in der Nähe von Augsburg aufgewachsen und Mitglied von "Die PARTEI".

(Bild: privat)


Lukas studiert derzeit in Neu-Ulm "Business Intelligence & Business Analytics", er hat schon in Finnland und Südafrika gelebt, 2019 zieht er für sein Studium nach Argentinien. Seit 2014 ist er Mitglied von "Die Partei" und seit 2015 im Landesvorstand Bayern. 

 Als "Die Partei"-Mitglied fordert er unter anderem Steuererleichterungen für Bürgerinnen und Bürger, die an Wahlen teilnehmen sowie die Einführung eines Schüleraustauschs nach Einkommensklassen der Eltern: reiche Kinder nach Marzahn, arme nach Monaco. Als Privatmensch engagiert er sich im Stadtjugendring Augsburg, er reist gern, interessiert sich für British Comedy – und natürlich für Politik.

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Bitte beachte: 

  • Die Teilnehmerzahl ist auf 100 begrenzt.
  • Deine Telefonnummer kann von allen anderen Chatteilnehmern gesehen werden.
  • Der Experten-Chat richtet sich an Teilnehmer zwischen 18 und 30 Jahren.
  • Auszüge aus dem Chat werden anonym auf bento.de veröffentlicht.

Wir freuen uns auf euch!


Tech

Amazons Software zur Bewerber-Auswahl hat etwas gegen Frauen
Künstlicher Sexismus statt künstlicher Intelligenz

Amazon hat einer künstlichen Intelligenz beigebracht, Bewerbungen zu sortieren. Statt für die besten Kandidaten entschied sich die Software aber vor allem für Männer und gegen Frauen. Amazon hat das Projekt nun erstmal beendet. (Reuters)

Wie sollte die Software funktionieren?

Die Suche nach den besten Bewerberinnen und Bewerbern sollte dadurch vereinfacht werden, dass mittels maschinellem Lernen das Programm aus einer großen Anzahl die besten Lebensläufe aussuchte. Dafür wurden zuvor bei Amazon eingegangene Lebensläufe in das System eingespeist. Die Software sollte selbst erkennen, welche Eigenschaften auf eine besonders gute Eignung hinweisen.

Wo lag das Problem?

Doch die Lebensläufe, die eingespeist wurden, waren überwiegend von männlichen Bewerbern. Das Programm schloss daraus offenbar, dass Männer auch die besseren Kandidaten sind – und entwickelte eine Abneigung gegenüber Frauen. 

Dabei kannte die künstliche Intelligenz das Geschlecht der Bewerberinnen und Bewerber nicht direkt – wenn aber Worte wie "Frauen" vorkamen, etwa bei Bewerberinnen, die auf eine Hochschule nur für Frauen gingen, erhielten diese automatisch eine schlechtere Bewertung. Verben, die insbesondere von männlichen Ingenieuren verwendet wurden, beispielsweise "ausgeführt", kamen dagegen gut an.