Der Antrag eines Stadtrates wurde abgelehnt.

Der Vorschlag eines Regensburger Stadtrates, in Bussen sogenannte "Ladyzonen" einzuführen, wurde im Stadtplanungsausschuss einstimmig abgelehnt. Das bestätigte die Pressesprecherin der Stadt Regensburg, Juliane von Roenne-Styra, bento per E-Mail.

Christian Janele, ein Stadtrat von Regensburg, hatte den Vorschlag bereits im November in den Stadtrat eingebracht. Durch die Maßnahme sollten sich Frauen auf dem Heimweg sicherer fühlen, sagte Janele.

Zum Hintergrund:

Der Lokalpolitiker der "Christlich-Sozialen Bürger" (CSB) wollte den hinteren Bereich von Stadtbussen zu "Ladyzonen" erklären, in denen sich nur Frauen und Kinder aufhalten dürfen. Mit farbigen Markierungen am Boden sollten diese gekennzeichnet werden. Am Dienstag wurde der Antrag im Stadtplanungsausschuss diskutiert und einstimmig abgelehnt.

Auch die Einführung von "Ladytaxis" wurde damit abgelehnt: Autos also, die nur weibliche Kunden (auch in Begleitung von Kindern und Senioren) befördern. 2,50 Euro des Taxipreises für Fahrten zwischen Sonnenuntergang und Morgendämmerung sollte dem Vorschlag nach die Stadt Regensburg übernehmen.

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