Überall Kundinnen, Chefinnen und Freundinnen!

"Wer in der Sprache nicht vorkommt, der ist auch nicht im Bewusstsein.“ (Tagesschau)

Dieser Satz stammt von der 80-jährigen Marlies Krämer, der Frau, die vor dem Bundesgerichtshof für ihr Recht auf eine weibliche Anrede kämpfte.

Sie wollte von der Sparkasse nicht länger als "Kunde" bezeichnet werden – und sie wollte durchsetzen, dass auch in unpersönlichen Vordrucken "Kundin" steht. Doch der Bundesgerichtshof entschied: Frauen müssen in Formularen nicht in weiblicher Form angesprochen werden.

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Sicherlich wird sie von dem ein oder anderen für ihren vehementen Kampf belächelt. Warum für eine Sache so viel Kraft aufwenden, wenn es sich um eine Formalie handelt?

Auch das Landgericht Saarbrücken, vor dem sie in einer Vorinstanz klagte, argumentierte: Schwierige Texte würden durch die Nennung beider Geschlechter nur noch komplizierter. Die männliche Form wäre schon „seit 2000 Jahren“ für Männer wie Frauen geläufig. 

Doch ist der Kampf, den Marlies Krämer führt, denn wirklich total sinnlos? In einem einfachen Gedankenspiel wollten wir wissen: Wie wäre es, wenn die weibliche Form im allgemeinen Sprachgebrauch wäre? 

Das seht ihr in unserem Video.

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Totgeglaubte Katze nach 14 Jahren mit ihrem Besitzer wieder vereint
"Sobald ich sein Gesicht sah, wusste ich genau, wer das ist."

Irgendwann bekam Perry Martin diesen Anruf von seinem Tierarzt. "Perry, was würdest du tun, wenn ich dir jetzt sagen würde, dass T2 noch lebt?" Martin, pensionierter Polizist einer Hundestaffel, antwortete ungerührt: "Ich würde euch wahrscheinlich sagen, dass ihr verrückt seid, weil er schon vor langer Zeit starb."

Der totgeglaubte T2 heißt eigentlich Thomas Jr, ist eine Katze – und keineswegs tot, wie nun unter anderem das US-Nachrichtenportal TC Palm berichtet. Denn der Pensionär Martin und sein betagter Kater sind nun wieder vereint.