Bild: Boris Roessler/dpa

Es geht um die Frage: Ist das Werbung oder sind das Informationen, die Frauen dringend benötigen? Die Gießener Ärztin Kristina Hänel setzt sich für die Abschaffung des Paragrafen 219a ein, der das offensive Anbieten von Schwangerschaftsabbrüchen untersagt. 

Am Dienstag übergab Hänel nun eine Petition mit 150.000 Unterzeichnern dem Bundestag. Sie alle fordern: Der Paragraf im Strafgesetzbuch muss abgeschafft werden. (Hessenschau)

Hänel war vor einigen Wochen von einem Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie auf ihrer Homepage Schwangerschaftsabbrüche angeboten hatte. 

Hänel, 61, und ihre Unterstützer finden, dass der Paragraf veraltet und überflüssig ist und Frauen dadurch wichtige Informationen vorenthalten werden. 

Bei der Übergabe waren unter anderem die Grünen-Abgeordneten Kordula Schulz-Asche und Renate Künast sowie Linken-Vorsitzende Katja Kipping dabei. 

Wie geht es jetzt weiter?

Die Petition könnte Erfolg haben. Die SPD wirbt im Bundestag für eine parteiübergreifende Initiative – ähnlich wie bei der Ehe für alle – um das Verbot zu lockern. Ein Gesetzesentwurf liegt nun vor. (SPIEGEL ONLINE)

Auch Grüne, Linke und die FDP unterstützen das Vorhaben, den Paragrafen zu ändern. Lediglich in der Union gibt es große Bedenken.

Hier erklären wir noch einmal alle Hintergründe


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Hier würde normalerweise etwas Einleitendes stehen, ein Vorwort zu unserer Bücherliste. Aber im Angesicht der vielen, großartigen Texte, die wir hier vorstellen wollen, verschlägt es uns selbst glatt die Sprache. Darum lassen wir die Einleitung ausfallen und gehen lieber gleich zur Liste über. 

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