Bild: dpa/Jason Busch

In vielen Ländern der Erde ist die Ehe für alle erlaubt. In manchen jedoch nicht – darunter viele Diktaturen und traditionell geprägte Länder im Nahen Osten und in Asien. Aber auch: Australien.

Die Kreuzschifffahrtsgesellschaft "Celebrity Cruises" will nun gleichgeschlechtlichen Paaren, die nicht an Land heiraten können, die Chance geben, das bei ihnen auf See zu tun. "Celebrity Cruises" zielt mit dem Angebot bewusst auf australische Paare. (Cruise Critic)

Wieso kann man an Bord heiraten?

Nicht nur Standesbeamte dürfen Menschen trauen, auch Kapitäne in internationalen Gewässern – also in einem Gewässer, dass keinem Land zugerechnet wird. Für die Trauungen brauchen die Kapitäne Lizenzen. 

Die meisten Schiffe von "Celebrity Cruises" sind in Malta registriert, welches im Juli 2017 die Ehe für alle beschlossen hat. Das bedeutet: Trauungen an Bord sind nach maltesischem Recht vollkommen legal. 

Wird die Ehe dann daheim anerkannt?

Das ist der Haken: Wenn das Heimatland das maltesische Recht nicht anerkennt, dann ist die Ehe ungültig. Im Fall von Australien bleibt die Trauung vorerst nur eine See-Trauung. 

Symbolgehalt hätte sie dennoch. Sie erhöht den Druck auf die australische Regierung, ihre Haltung zur Ehe für alle zu überdenken. Die Mehrheit im Land will die Öffnung, nur die Politik stellt sich bislang quer (CNN).

Neben "Celebrity Cruises" bietet auch "Cunard Line" seit August gleichgeschlechtliche Trauungen an Bord an. Die Reederei führt unter anderem die großen Schiffe Queen Mary 2, Queen Elizabeth und Queen Victoria.


Haha

Mansplainer will Kostümdesignerin von Indiana Jones das Kostüm von Indiana Jones erklären

Mainsplaining ist eine schwierige Erkrankung. Dabei versuchen Männer Frauen ungefragt die Welt zu erklären – auch dann, wenn die viel mehr Ahnung haben. Die Krankheit ist nicht ansteckend, aber eine richtige Medizin gibt es auch nicht (außer vielleicht Einsicht).

Einen besonders akuten Fall von Mansplaining hat nun der Drehbuchschreiber Max Landis auf Twitter dokumentiert. Es ging um eine Frage zu dem Kostüm von Indiana Jones, ihr wisst schon: Fedorahut, Peitsche, braune Lederjacke. Max ist der Sohn von Deborah Landis, die Kostümdesignerin, die Indiana Jones einst das Outfit verpasst hat.

Auf Facebook musste sich die Designerin jedoch von einem Mann erklären lassen, dass sie vom Indy-Outfit keine Ahnung hat.