Bild: Imago/Montage bento

Der Pro-Sieben-Moderator Klaas Heufer-Umlauf will Boote chartern, um Flüchtlinge im Mittelmeer zu retten. Dafür ruft er jetzt zu Spenden auf – und nutzt seine Bekanntheit, um auf das Projekt aufmerksam zu machen.

In dem Video erklärt der Moderator, warum er das macht: Weil die Situation an der Außengrenze Europas eine Katastrophe sei, und auf dem Mittelmeer ganz besonders. 

"Die Menschen ertrinken im Mittelmeer, viele sind schon ertrunken. Einige nicht, weil sie gerettet wurden – von ehrenamtlichen Helfern, die Menschen davor bewahren. Zumindest war das bislang so."

Der Moderator verweist darauf, was gerade auf Malta passierte: Tagelang musste dort das Rettungsschiff "Lifeline" im Meer ausharren, der Kapitän muss nun rechtliche Konsequenzen fürchten. Malta wirft der "Lifeline"-Crew vor, ihr Rettungsschiff nicht ordentlich registriert und Anweisungen nicht befolgt zu haben. (bento

Jan Böhmermann hatte deshalb ebenfalls zu Spenden aufgerufen, um dem Kapitän den Rechtsbeistand zu finanzieren. (bento)

Klaas will verhindern, dass durch solche Blockaden Flüchtlinge ertrinken. Er sagt:

In der Sekunde, in der jemand ertrinkt, ist er jemand, der ertrinkt und nichts anderes – und da muss geholfen werden.
Klaas Helfer-Umlauf

"In jedem anderen Bereich des Lebens bei uns zu Hause vor der Haustür, würde man sich gar keine Gedanken darüber machen", sagt er. Man würde helfen. 

Am Ende fasst er zusammen: 

"Ich würde mich freuen, wenn wir etwas Geld zusammenbekommen, um ein weiteres oder mehrere Schiffe zu chartern, um diese Situation nicht einfach auszusitzen, sondern weiterzumachen."

Today

Pärchen findet hinter Tapete 23 Jahre alten Gruß von Vormietern

Vormieter lassen einem gerne vermeintliche Schätze zurück. Drei Kisten Krimskrams auf dem Dachboden, alte Putzmittel hinter der Spüle, einen schimmligen Duschvorhang im Bad. Nicht unbedingt Überraschungen, über die man sich als neuer Mieter freut. 

Ganz anders war es bei Alex und Jess Monney aus Kalifornien. Auch ihr Vormieter hatte ihnen eine Überraschung hinterlassen – allerdings eine erfreuliche. Bei der Badrenovierung entdeckte ein Bauarbeiter unter ihrer alten Tapete ein Foto mit einer Sprechblase: 

"Hi! Wir sind die Shinsekis! Wir haben dieses Badezimmer im Sommer 1995 renoviert. Wenn du das hier liest, bedeutet das, dass auch du das Bad renovierst. Was haben wir falsch gemacht?!?!?“

Darunter war ein weiteres Foto von einem schwarzen Kaninchen. Daneben wieder eine Sprechblase: 

"Hi! Ich bin Cassie, das Kaninchen. Ich habe auch hier gelebt (Ich bin stubenrein!).“ 

In einer zweiten Sprechblase verrät das Kaninchen, was es immer gerne werden wollte: der nächste Cadbury-Hase. Der britische Schokoladenhersteller warb damals oft in seinen Werbespots mit echten Hasen.