Jan Böhmermann ist mit dem „Neo Magazin Royale“ aus der Sommerpause zurück. Gerade rechtzeitig, denn das Land ist aufgewühlt und kann sehr gut eine Dosis Böhmi-Ironie gebrauchen. Die lieferte er auch sofort.

In Chemnitz laufen seit Tagen Rechtsradikale durch die Straßen, rufen ganz offen Hetzparolen und greifen Menschen an (bento). Mal wieder schaut ganz Deutschland nach Sachsen und fragt sich: Was ist da los?

Gleichzeitig ertönen Stimmen, die fordern: Keine pauschalen Verurteilungen, nicht alle Sachsen sind Nazis. Das stimmt natürlich. Trotzdem scheuen sich vor allem die verantwortlichen Politiker seit Jahren, Sachsens strukturelles Problem mit Rechtsradikalismus zu benennen. (SPIEGEL ONLINE)

In einem neuen Song nimmt sich Jan Böhmermann genau dieses Problem vor – und schiebt den Finger richtig tief in die Wunden des sächsischen Selbstverständnisses. Böhmermann haut innerhalb von knapp fünf Minuten einfach gesammelt auf alle drauf.

"Ein Lied gegen Sachsen-Bashing. Ein Lied, das allen Kritikern ein für alle Mal erklärt, wie toll es in Sachsen wirklich ist." 

Mit diesen Worten läuft Jan Böhmermann über die Bühne seiner ZDF-Neo-Sendung. Was folgt, ist ein fröhliches Duett zwischen ihm und dem Dresdner "Hutbürger" (bento) – letzterer natürlich nicht live im Studio, sondern als Einspieler im Hintergrund. Unser absoluter Favorit ist allerdings das "Sachsofon-Solo" 😉.

Aber seht selbst:

"Keine Nazis in Sachsen", la-la-la-laaa – das bleibt heute wohl im Kopf hängen. Zu diesem Ohrwurm passt auch wunderbar diese Lektüre:



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