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But her emails!

Ivanka Trump, Tochter und Beraterin von Donald Trump, soll offenbar Hunderte dienstliche E-Mails von ihrem privaten Konto aus verschickt haben. Damit hat sie wohl gegen Vorgaben des Weißen Hauses verstoßen. Das berichtet die "Washington Post".

Wie sicher können wir uns sein?

Sehr sicher, einer ihrer Anwälte hat es gegenüber der Washington Post zugegeben. Er betonte, dies sei geschehen, bevor Ivanka Trump über die Regeln zum Umgang mit E-Mails informiert worden sei. 

Laut dem Anwalt hat Ivanka Trump in den E-Mails keine vertraulichen Informationen verschickt. Sie  habe das persönliche Mail-Konto "manchmal" für logistische Fragen und terminliche Absprachen bezüglich ihrer Familie genutzt, so der Anwalt.

Wo ist dann das Problem?

Es gibt zwei:

  1. Ivanka Trumps E-Mail-Nutzung verstößt natürlich trotzdem gegen sämtliche Regeln. Es geht vor allem um den Schutz sensibler Informationen. Fremde Regierungen können sich  beispielsweise leichter Zugang zu den Mails verschaffen, wenn ein privates Konto genutzt wird.
  2. Noch viel peinlicher ist die Sache, weil Donald Trump Hillary Clinton permanent Vorwürfe wegen ihres Umgangs mit E-Mails gemacht hatte. Das Thema wurde zum Dauerbrennner im Wahlkampf, über Monate hinweg musste Clinton sich gegen die Angriffe verteidigen, geriet in die Defensive. Clinton hatte in ihrer Zeit als US-Außenministerin offizielle E-Mails über einen privaten und nicht gesicherten Server verschickt. Das FBI ermittelte deswegen, kam aber im Sommer 2016 zu dem Schluss, dass die Demokratin sich nicht strafbar gemacht hatte. Die Vorwürfe gegen Trumps Tochter klingen nun sehr ähnlich.
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  • Bereits im vergangenen Jahr hatte es Berichte gegeben, wonach mehrere Berater des Präsidenten private E-Mail-Konten nutzten, um Angelegenheiten des Weißen Hauses zu diskutieren – darunter Ivanka Trump und Jared Kushner.
  • Regierungsmitarbeiter hätten die Nutzung der privaten Konten aber als sporadisch beschrieben, hieß es damals.
  • Auf genau diese Vorwürfe könnte Ivanka Trump reagiert haben. "Als vor 14 Monaten in der Presse Bedenken laut wurden, überprüfte und kontrollierte Frau Trump ihre E-Mail-Nutzung gemeinsam mit dem Rechtsbeistand im Weißen Haus und legte die Angelegenheit der Führung im Kongress dar", zitiert die Washington Post den Sprecher des Trump-Anwalts.

Mit Material von dpa


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