Bild: dpa / Santi Palacios
Drei Fakten zu den Ermittlungen

Italien verschärft seinen Kampf gegen private Seenotretter. 

Die rechtspopulistische Regierung will erreichen, dass sich weniger Flüchtlinge auf den Weg übers Mittelmeer machen. Vor wenigen Wochen hat Innenminister Matteo Salvini bereits Häfen für Rettungsschiffe gesperrt, viele mussten nach Spanien oder Malta ausweichen. (bento)

Nun ergreift Italien nach Informationen des SPIEGEL weitere Maßnahmen: Private Helfer sollen kriminalisiert werden.

Die Fakten:

  1. Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Trapani hat Ermittlungen gegen mehr als 20 Helfer wegen des Verdachts der Unterstützung illegaler Migration nach Italien aufgenommen. 
  2. Unter den Betroffenen sind die Organisationen "Ärzte ohne Grenzen" und "Save the Children". 
  3. Zehn der Beschuldigten waren auch Crewmitglieder des Rettungsschiffs "Iuventa" des Berliner Vereins "Jugend rettet". 

Die "Iuventa" war bereits vor knapp einem Jahr von den italienischen Behörden auf Grundlage zweifelhafter Belege beschlagnahmt worden. Das Schiff hatte viele Monate lang Tausende von Flüchtlingen aufgenommen, die im Mittelmeer in Seenot geraten waren. (bento)

Die Ermittler in Trapani behaupten nun, die Retter würden mit libyschen Schleusern zusammenarbeiten. Die Staatsanwaltschaft in Palermo will hingegen, dass die Ermittlungen eingestellt werden: Es gebe "keinerlei Beweise" für eine Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen und Schleusern.


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