Bild: Abir Sultan/dpa

Israel gilt als eines der fortschrittlichsten Länder im Nahen Osten. Während Homosexualität in vielen der benachbarten arabischen Staaten verpönt oder unter Strafe gestellt ist, können Lesben und Schwule in Israel relativ frei leben. 

Die Ehe für alle ist in Israel jedoch noch nicht möglich. LGBT-Aktivisten wollten daher eine Einführung erreichen – und hatten vor dem Obersten Gericht des Landes auf Gleichbehandlung geklagt. (Jerusalem Post)

Das Oberste Gericht hat die Klage nun abgewiesen: Die Ehe für alle sei kein grundsätzliches Menschenrecht.
  • Gegenwärtig verbietet das israelische Gesetz Eheschließungen für Schwule und Lesben. 
  • Die Richter sagten nun, sie seien der falsche Ansprechpartner in der Frage.
  • Nach bisherigem Recht entscheiden Religionsgemeinschaften über die Ehe – also in der Regel Rabbiner oder Imame.
  • Ein ziviles Gericht könne daher kein Urteil in Sachen Ehe erzwingen, das Parlament müsste darüber entscheiden.
  • Laut einer aktuellen Umfrage sind 79% der Israelis für eine Gesetzesänderung, die die Ehe für Alle möglich machen soll. (Times of Israel) 

Auch über das Adoptionsrecht für schwule und lesbische Pärchen wird momentan diskutiert: Nach starkem Protest aus der Bevölkerung empfiehlt die israelische Regierung dem Parlament Knesset nun eine Anpassung der aktuellen Rechtssprechung, um gleichgeschlechtlichen Paaren ebenfalls das Recht auf Adoption zu ermöglichen. (Haaretz)


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Worüber Harry, Ron und Hermine kurz vor Schulstart reden
Wenn es in Hogwarts WhatsApp gäbe...

Heute ist der 1. September! Für Muggel hat dieser Tag keine besondere Bedeutung. Aber in der Zauberwelt bedeutet er: Schulstart in Hogwarts. 

Wie alle anderen, machen sich auch Harry, Ron und Hermine auf den Weg zum Bahnhof. Aber was haben sie den Sommer über gemacht? Es gibt viel zu erzählen.