Das britische Model Iskra Lawrence, 25, hat sich in zwei deutlichen Posts auf Instagram gegen ihre Kritiker gewehrt. Ein Instagram-Nutzer hatte Lawrence wegen ihres Körpers beschimpft.

"Fat cow. It's only cus every F****r on this planet is obese that that's the norm... Plus-size models? give me a F*****g breaking. Everyone needs to stop eating McDonald's, the NHS is f****d because of people like her eating too many bags of crisps."

Lawrence ließ sich das nicht bieten und antwortete öffentlich – zunächst mit diesem Bild

"I'm sorry I couldn't help myself...This is for anyone who has ever been called FAT. Thanks for the inspirational words on a recent pic @zseanzbrown"

"Opinions are like arseholes – everyone's got one"
Dann legte sie mit diesem Slowmotion-Video nach:
"Ps I do not condone binge eating. I eat whatever I want in moderation. I will eat crisps but I'll also make healthy home cooked meals and workout regularly. The message is who gives a F what anyone else thinks of you. YOU are the only one who decides yourself worth.
And sorry I'm usually not rude or give anyone the finger but these online trolls smdh. #iskralawrence #everyBODYisbeautiful"

"#everyBODYisbeautiful" – dieses Hashtag benutzt Iskra Lawrence öfter. Schon lange kämpft sie gegen den Mager-Trend auf Instagram und auch gegen anonyme Internet-Trolle, die sie und andere Frauen beleidigen, nur weil sie nicht dem gängigen Idealbild entsprechen.

Mit einem nicht retuschierten Bild ihres Pos hatte sie zuletzt ebenfalls ein Zeichen gesetzt. Und erklärt, warum sie sich ihre Dehnungsstreifen nicht per Airbrush-Behandlung entfernen lassen hat:

"oh hey there.. Yes this is clearly a booty pic but do you see why? Because I haven't airbrushed my tiger stripe stretch marks or my cellulite lightening bolts or my back fat because this is my body, I love it it's real and I love posting pictures showing how confident I am because society has taught us we have "flaws" and I'm telling you who gives a.. Because you are more than your body and you get to decide what beauty is #iskralawrence #everyBODYisbeautiful"

Mittlerweile folgen Lawrence auf Instagram 1,3 Millionen Menschen, sie ist selbst zum Vorbild der "Body-Positivity"-Bewegung geworden. Das Ziel: Jede Frau soll sich in ihrem Körper wohl fühlen können, auch wenn Fernsehstars, Fashion-Industrie und auch die gewöhnlichen Instagram-Models etwas anderes vorleben.

Gerade auf Instagram selbst gibt es viele Challenges, die vor allem das Ziel haben, zu zeigen, wie dünn man selbst ist. Einer der jüngsten Trends: die "Paper Waist Challenge". Junge Frauen halten ein Din-A4-Blatt vor ihre Taille, sie fotografieren sich damit vor Spiegeln und vertaggen die Fotos mit #A4waist.

Lawrence macht da nicht mit. Mit 18 Jahren habe sie beschlossen, ihren Körper nicht den Anforderungen der Modeindustrie anpassen zu wollen (Daily Mail). Trotzdem hat sie jetzt Erfolg – als sie selbst. In einem Interview mit dem Independent sagt sie über den Fitness-Wahn auf Instagram:

“It’s actually more worrying to me than runway models or magazines because I think now we realise that that is a bit of fantasy, that’s fashion,” she said. “But social media is meant to be real.”

Auch in Deutschland ist der Trend mittlerweile angekommen, zum Beispiel durch das "Bodylove"-Projekt der Fotografin Silvana Denker. Dafür lichtet die Fotografin halbnackte Menschen in der Fußgängerzone ab – so werden schlanke Frauen, aber auch solche mit Größe 48 Models für einen Tag:

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Hier ist der gesamte Text:


Today

So will die EU das Asylverfahren ändern
Die Kommission schlägt ein neues System vor

Eigentlich gilt für die Aufnahme und Verteilung von Asylbewerbern in der EU das sogenannte Dublin-Verfahren: Demnach müssen Flüchtlinge in dem Land einen Asylantrag stellen, in dem sie zuerst ankommen.

Dieses System funktioniert aber schon lange nicht mehr; spätestens seit im Sommer 2015 täglich tausende Flüchtlinge ankamen, brach es endgültig zusammen. Das Problem: Die (wenigen) Länder an den Außengrenzen der EU – Italien und Griechenland zum Beispiel – kamen mit den vielen ankommenden Menschen einfach nicht zurecht.