Bild: Getty Images / Brendon Thorne
Klare Ansage.

Austeilen beherrscht Ice Cube seit seiner Jugend in Los Angeles' Problembezirk South Central wie kein Zweiter. Bereits als Mitglied der legendären Rapcombo N.W.A. geizte der Musiker nicht mit brachialen Breitseiten gegen Polizei und saturierte Würdenträger.

"Fuck tha Police", stimmten die "Niggaz Wit Attitude" an – und wurden kurzerhand vom FBI zu Staatsfeinden erklärt. Nun hat der 47-Jährige, der mit bürgerlichem Namen O'Shea Jackson heißt, einen neuen Hassgegner, an dem er sich abarbeiten kann – Donald Trump.

Das Wahlkampfteam des US-Milliardärs, der sich in diesem Jahr als Kandidat für das Präsidentenamt in Stellung gebracht hat, versuchte den Rapper für die Kampagne Trumps zu instrumentalisieren.

Nachdem Ice Cube in einem Interview gegen die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gewettert hatte, verbreitete das Team Trump ein Video, in dem der Rapper kurzerhand zum Trump-Freund erklärt wurde. Ein Affront für den ehemaligen Mann von der Straße und jetzigen Musikmillionär.

"Ich werde nie einen Mothafucka wie Donald Trump unterstützen! Niemals!!!", schrieb Ice Cube wutentbrannt auf Twitter. Einen Tag später legte er nach. Über die Bildmontage, die ihn mit Trump-Shirt und einem Pro-Trump-Banner zeigte, ätzte er: "Du wirst nicht Präsident der Vereinigten Staaten, indem du dir Unterstützung klaust, Homie. Nimm meinen Namen nicht in den Mund..."

Vielleicht sollte sich Trump noch mal die ein oder andere alte Platte von N.W.A. anhören. Schon 1988 schrieb Ice Cube den Song "I Ain't tha 1", der Titel scheint heute aktueller denn je. Darin rappt der Musiker: "Ich bin nicht der Typ, mit dem du rumspringen kannst, wie du willst."

Dieser Artikel ist zuerst bei SPIEGEL ONLINE erschienen.


Fühlen

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