Bild: picture alliance / Steven Hirsch/POOL New York Post/AP/dpa
Zwei Fragen und zwei Antworten

Im Juni erklärte sich Harvey Weinstein vor Gericht noch unschuldig, sein Anwalt nannte die Vergewaltigungsvorwürfe von Dutzenden Frauen "absurd" (bento). Jetzt droht ihm aber ein weiterer Prozess – ein New Yorker Gericht entschied am Montag, dass er wegen Menschenhandels angeklagt werden darf.

Warum soll Harvey Weinstein wegen Menschenhandels angeklagt werden?

Die britische Schauspielerin Kadian Noble reichte im November 2017 Klage wegen Menschenhandels gegen den Filmproduzenten ein. Weinsteins Anwälte versuchten daraufhin, einen Prozess zu verhindern. Noble wirft Weinstein vor, sie 2014 in sein Hotelzimmer gelockt zu haben. Dort habe er sie dann angefasst und gezwungen, ihm bei der Selbstbefriedigung zu helfen. 

Was sagt der verantwortliche Richter dazu?

Nobels Anwälte setzen den Fall mit einer Zwangsprostitution gleich. Richter Robert Sweet sagte, dass es sich zwar um "keine archetypische Menschenhandels-Aktion" handele, die Vorwürfe jedoch "plausibel feststellen", dass Weinstein gegen das Verbot des Menschenhandels verstoßen haben könnte. (Sky News)


Trip

Überall stehen die oBike-Räder herum – jetzt verliert Frankfurt die Geduld
Zwei Fragen und Antworten zu den Rädern des Pleite-Unternehmens.

Der Ärger mit dem asiatischen Leihrad-Anbieter oBike geht weiter: Die Stadt Frankfurt lässt nun einige der Fahrräder verschrotten. Das sagte Stefan Lüdecke, Referent des Frankfurter Verkehrsdezernenten, der "Bild"-Zeitung. Die Regelung gelte zunächst für defekte Räder, sagte er. Demnach wisse die Stadt nicht mal, ob die Firma noch Eigentümer der Räder sei.