Eine Hamburger Behörde mag die Idee – und zieht nach.

Mit dem Vorschlag, aus dem "Schwerbehinderten-Ausweis" einen Schwer-in-Ordnung-Ausweis zu machen, hat die 14-jährige Hannah viele Menschen bewegt. Die junge Frau mit Down-Syndrom kritisierte den Namen des Ausweises und forderte, ihn umzubenennen. (bento)

Jetzt schlägt ihre Idee noch größere Wellen: Ein junger Hamburger hat beim Versorgungsamt einen Antrag auf einen Schwer-in-Ordnung-Ausweis gestellt – und die Behörde hat ihm stattgegeben. Das bestätigte die Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Dienstagabend. (SPIEGEL ONLINE)

Der Schwer-in-Ordnung-Ausweis ersetzt das aktuell gültige Dokument aber nicht.

Das bestätigt Marcel Schweitzer, Pressesprecher der für Integration zuständigen Sozialbehörde in Hamburg. Der Namen des Ausweises müsste außerdem in ganz Deutschland einheitlich geändert werden. Der Antrag habe die Behörde überrascht, eine Mitarbeiterin habe sich aber für eine Ausweisalternative stark gemacht. 

Wir suchen also nach einer Möglichkeit, wie der 'Schwerbehindertenausweis' zu einem Schwer-in-Ordnung-Ausweis werden kann, ohne seine Rechtsgültigkeit zu verlieren.​

Der "Schwerbehinderten-Ausweis" ist demnach immer noch nötig, das neue Dokument gilt nur begleitend. Bislang gebe es auch nur einen Antragsteller. Wie genau der Schwer-in-Ordung-Ausweis aussehen wird, ist noch offen. Vielleicht inspiriert der Vorstoß der Hamburger Sozialbehörde auch andere Städte dazu, Hannahs Schwer-in-Ordnung-Ausweis aufzunehmen. Dann könnte vielleicht auch auf Bundesebene der Name geändert werden. 

Der Berliner Staatssekretär für Arbeit und Soziales Alexander Fischer (Die Linke) würde den Vorschlag begrüßen: 

Auch andere Twitter-Nutzer finden den Vorschlag des alternativen Ausweises gut: 
Hier kannst du nachlesen, wie Hannah auf ihre Idee gekommen ist:


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