Haltet euer Fischbröchten fest: Hamburg kriegt einen weiteren Feiertag! 

Endlich!

Für Nordlichter wird damit eine Hoffnung wahr, an die schon fast niemand mehr geglaubt hatte.

Wer im Norden aufgewachsen ist, verbindet mit dem Wort "Feiertage" leicht feindselige Gefühle gegenüber den Bundesländern im Süden. Zum Beispiel Bayern – mit ihrer geradezu frechen Anzahl von 13 gesetzlichen Feiertagen.

Hamburg dümpelt dagegen mit lächerlichen neun am Ende des Bundesländer-Rankings – zusammen mit Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

(Bild: Giphy )

Doch nun folgt endlich ein wenig Gerechtigkeit! 

(Bild: Giphy )

Hör auf zu labern: Wann ist denn jetzt der neue freie Tag?

Am 31. Oktober. Der Reformationstag gedenkt der Reformation der christlichen Kirche durch Martin Luther. Er wurde schon im vergangenen Jahr bundesweit als freier Tag zelebriert – aber nur, weil die Reformation 2017 ihr 500-Jahre-Jubiläum feierte.

Falls ihr euch jetzt krampfhaft versucht, zu erinnern, was genau dieser Luther gemacht hat und ob ihr jetzt irgendwas Bestimmtes an diesem Tag tun müsst: keine Sorge. "Es soll kein Luther-Gedenktag werden", sagte der Hamburger SPD-Fraktionschef Andreas Dressel (Hamburger Morgenpost

Die Hamburger Bürgerschaft hat am Mittwoch die Einführung des neuen Feiertags beschlossen. Die Entscheidung folgte einer Sitzung in Berlin am Anfang des Monats. Dort hatten sich Norddeutschlands Minister für den neuen Feiertag ausgesprochen.

Vergangene Woche hat auch bereits der Kieler Landtag für den neuen Feiertag gestimmt – Schleswig-Holstein hat jetzt also ebenfalls zehn gesetzliche freie Tage zu verbuchen. In Niedersachen und Bremen steht die Entscheidung noch aus.


Grün

Wie Alexander Dobrindt uns die Diesel-Fahrverbote einbrockte
Er hat die Autohersteller geschützt, nicht die Bürger.

Politiker sollen, dafür werden sie gewählt, die Interessen der Wähler vertreten. Das ist oft kompliziert, manchmal erfordert es Entscheidungen, die dem Bürger nicht sofort einleuchten. Aber im Kern sollten sich Politiker von diesem Gedanken leiten lassen. Nicht umsonst heißen sie Volksvertreter.