Bild: dpa/Montage: bento

Rassismus-Shitstorm gegen H&M: Vor einer Woche sorgte der schwedische Konzern schon wieder für Ärger. Der Grund: Auf einem Foto im Online-Shop trug ein schwarzes Kindermodel einen Pulli mit dem Aufdruck "Coolster Affe im Dschungel". (bento)

Weltweit kam es zu heftigen Reaktionen. Der R'n'B-Musiker "The Weeknd" kündigte seinen Vertrag mit der Modekette, bei Protesten in Südafrika wurden ganze H&M-Filialen verwüstet

Mehr zu den Demonstrationen in Südafrika:

Aber nicht nur der Konzern machte sich unbeliebt, sondern auch die Mutter des Kindermodels. Den Mode-Riesen hatte sie zuvor in einem privaten Facebook-Post verteidigt und die Rassismus-Vorwürfe zurückgewiesen. Die Folge: empörte Reaktionen. Viele warfen der Mutter des 5-Jährigen vor, ihren Sohn für Geld zu verkaufen. (Metro

In einen Interview gab sie nun bekannt, dass die Familie "aus Sicherheitsgründen" sogar weggezogen sei. (BBC)

Der Umzug aus dem Zuhause in Stockholm habe etwas mit den Protesten in Südafrika zu tun gehabt. Weitere Details zur Sicherheitsmaßnahme nannte die Mutter des Kindermodels bisher allerdings nicht. (Spiegel Online

Neben den gewalttätigen Demonstrationen in und um Johannesburg gab es aber auch friedliche Protestwellen: Nutzer auf Instagram gaben mit künstlerischen Bildern die beste Antwort auf den Werbe-Fail von H&M. Aus dem "coolsten Affen im Dschungel" machten sie den "König des Dschungels" oder den "coolsten König der Welt". 

Hier sind die schönsten Bilder des Insta-Protests:  
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Today

So schön sieht der kälteste bewohnte Ort der Erde aus

Donald Trump würde jetzt wieder sagen: Die Erderwärmung gibt es gar nicht. In Oymyakon, dem kältesten bewohnten Dorf der Welt, wurde ein neuer Temperaturrekord aufgestellt. 

In der sibirischen Einöde fiel das Thermometer auf -62 Grad, bislang lag der Minusrekord bei -59. 

Manche älteren Einwohner behaupten auch, 1933 wäre die Temperatur auch schon mal auf -67 Grad gefallen. (Sibirian Times/Telegraph)

So oder so wissen wir ja: Die globale Erwärmung begünstigt sogar plötzliche Wintereinbrüche (Deutschlandfunk). In Oymyakon und im ganzen Norden Russlands ist man aber an diese extremen Temperaturen gewöhnt – und zugleich immer noch fasziniert von ihnen.