In Großbritannien wird seit einigen Tagen ein Brief verschickt, der zu Gewalt gegen Muslime aufruft. Anfang April solle ein "Punish a Muslim Day" stattfinden – ein Tag, an dem man Muslime quälen soll. Das rassistische Schreiben verbreitet sich in vielen Städten und Gemeinden in ganz Großbritannien, viele posten Fotos des Briefes im Netz. (BBC, Al-Jazeera)

Die Polizei ermittelt nun wegen Hasskriminalität – Täter gibt es noch keine.

So sehen die Schreiben aus:

Im Brief behaupten der oder die anonymen Absender, Briten hätten unter Muslimen zu leiden und sollten sich deshalb rächen. Eine Tabelle schlägt ein zynisches Punktesystem vor, das Angriffe auf Muslime nach Schwere belohnt.

Am Ende des Briefes verweisen die Schreiber auf eine Zweigstelle des britischen Justizministeriums – als sei der Hassaufruf damit von der Regierung legitimiert.

Politiker und Polizisten verurteilen die Hassbotschaft.

Die liberale Abgeordnete Naz Shah sagte der BBC: "Das ist Hass und es wird nicht funktionieren. Wir stehen zusammen und nichts kann uns trennen."  

Die Abgeordnete Yasmin Qureshi nannte die Täter gegenüber Al-Jazeera "extremistische Feiglinge".

Und die stellvertretende Chefin der Polizei von Yorkshire – wo mehrere Briefe gemeldet wurden – schrieb in einem Statement, dass die Behörden wachsam sein werden: "Seid wehrhaft, aber nicht ängstlich. Wir sind gemeinsam stärker und werden uns nicht nicht teilen lassen. #WeStand Together"


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