Ein amerikanischer Student ist am vergangene Donnerstag verurteilt worden, weil er eine bewusstlose Kommilitonin auf einer Verbindungsparty vergewaltigt hat. (bento)

Die Schauspielerinnen der Serie "Girls" – Lena Dunham, Allison Williams, Jemima Kirke und Zosia Mamet – wollen jetzt mehr Aufmerksamkeit für das Thema Missbrauch schaffen: Vergewaltigung gehöre leider zum Alltag, man müsse es offen ansprechen und dürfe sich nicht schämen. Am Mittwoch veröffentlichten die Vier ein Video bei Twitter.

Sie zeigen Solidarität mit der Frau, deren Unschuld vom Vater des verurteilten Studenten bezweifelt wurde. Er hatte eine drei Seiten lange Erklärung veröffentlicht, in der er schildert, wie schlecht es seinem Sohn wegen des Vorfalles heute ginge – ohne zu bedenken, welche Folgen die Tat für die Frau hat. Dafür gab es viel Kritik.

Die vier jungen Frauen möchten die Fakten aufzeigen.

There is one thing, we are in total agreement. According to the CDC, 1 in 5 women will be sexually assaulted during her lifetime. 80 % of those attacks will be committed by someone they know.

Und klarmachen, dass die Betroffenen keine Schuld haben.

Why is our default reaction as a society, to disbelieve? To silence? To shame? What if we chose to turn towards those in need? Instead of away. To listen. To support. You have the choice to make things better.


Gerechtigkeit

Wenn du "Three black Teenagers" bei Google suchst

Eine einfache Google-Suche sorgt derzeit in den USA für Diskussionen: Twitter-User Kabir Alli führte in einem Video vor, was passiert, wenn man erst den Begriff "Three black Teenagers" googelt. Das Ergebnis: Fotos von festgenommenen schwarzen Teenagern. Es sind größtenteils die typischen Verbrecherfotos, die Polizei schießt sie, wenn sie Personen festnimmt. Medien nutzen sie oft für ihre Berichterstattung. Dass die gezeigten Personen wirklich ein Verbrechen begangen haben, ist nicht sicher. Verurteilt sind sie zum Zeitpunkt des Fotos nicht.

"Three black Teenagers"