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"Hear me roar"

Die US-Vorwahlen um das Präsidentenamt sind in vollem Gange. Und auch wenn jeder irgendwie mitreden kann – so richtig klar sind die Unterschiede zwischen den Kandidaten nicht. Zum Glück gibt es Game of Thrones: Bei der vergangenen Wahl 2012 ging ein Meme durchs Netz, dass die damaligen Kandidaten mit Charakteren der Kultserie verglich.

Barack Obama wurde mit Robb Stark verglichen ("Probably better at winning than ruling"), Kontrahent Mitt Romney mit Stannis Baratheon ("Nobody wants him").

Wir haben das mal für den aktuellen Jahrgang umgesetzt:

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Hillary Clinton ist Cersei Lannister:
  • Frau vom ehemaligen Herrscher
  • entstammt einer alten Polit-Dynastie
  • unnahbar und im Volk unbeliebt
  • gewinnt (wahrscheinlich) trotzdem
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John Kasich ist Balon Graufreud:
  • Regiert irgendwo still vor sich hin (wahlweise auf den Eiseninseln oder in Ohio)
  • eigenbrötlerisch und stur
  • wird von den Großen gerne vergessen
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Bernie Sanders ist Tyrion Lannister:
  • Kleiner Kauz
  • oft unterschätzt
  • keine reale Chance auf die Krone
  • wäre wahrscheinlich ein ziemlich cooler Herrscher
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Donald Trump ist Joffrey Baratheon:
  • Neigt zu Gewalt
  • beleidigt jeden
  • hat kein Talent zum Regieren
  • spoiled rich kid
Ted Cruz ist Melisandre:
  • Ultra-religiös
  • Geheimwaffe (wahlweise der Republikaner oder des Nordens)
  • ein bisschen gruselig

Bitter: Einen Jon Snow sucht man im Wahlkampf vergeblich. Die nächsten Vorwahlen der Demokraten sind am Samstag, die Republikaner wählen als nächstes in Wisconsin am 5. April. ("New York Times")

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