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Ersten Hochrechnungen zufolge verpasst die FPÖ den Wahlsieg.

Heinz-Christian Strache wird die Hauptstadt Wien wohl auch in Zukunft nicht führen. Einer ersten Hochrechnung zufolge erreichte seine Partei, die rechtspopulistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), bei der Landtagswahl zwar ein starkes Ergebnis. Mit 30,9 Prozent liegt sie aber hinter der sozialdemokratischen SPÖ; die erhielt 39,5 Prozent der Wählerstimmen. Damit wird der derzeitige Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) wohl im Amt bleiben.

Warum ist das wichtig?

Die FPÖ vertritt in der Flüchtlingspolitik eine radikale Haltung: Spitzenkandidat Strache hatte sogar Grenzzäune gefordert – so wie die in Ungarn. In den vergangenen Monaten hat die FPÖ mit dieser Politik an Unterstützung gewonnen: Bei den Landtagswahlen in Oberösterreich, im Burgenland und in der Steiermark erhielt sie deutlich mehr Stimmen als in den Wahlen davor. Die Landtagswahl in Wien galt deshalb als Stimmungstest in der Flüchtlingsfrage.