Bild: Facebook/Kimber Bermudez
Vier großzügige Passagiere und ganz viele Tränen

Eigentlich wollte Kimber Bermudez, eine junge Lehrerin aus Chicago, nur nach Florida fliegen – der Flug entwickelte sich aber zu einer filmreifen Achterbahn der Gefühle

Was ist passiert?

Auf Facebook schreibt Kimber Bermudez: 

"Ich saß auf meinem Flug neben einem freundlichen Mann. Er fragte mich, womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene, und jeder, der mich kennt, weiß, dass ich viel und gerne rede. Also erzählte ich ihm, wie sehr ich meine Arbeit liebe. Die Lehre ist meine Leidenschaft.

Als er mich nach der größten Herausforderung in meinem Beruf fragte, war ich ehrlich zu ihm. Ich sagte, dass das Arbeiten an einer Schule mit geringen finanziellen Mitteln herzzerreißend sein kann."

Er habe sie nach ihren Kontaktinformationen gefragt, seine Firma wolle nämlich an Schulen spenden, die nur begrenzte finanzielle Mittel haben. Sie habe ihm daraufhin ihre E-Mailadresse gegeben. 

 

Das Gespräch blieb nicht lange unter den beiden.


"Dann geschah etwas Wundervolles. Der Mann, der hinter mir saß, tippte mir auf die Schulter. Ich drehte mich um und er entschuldigte sich dafür, während der Unterhaltung zugehört zu haben. Er hielt mir ein Bündel Geld hin und sagte, ich solle damit etwas Tolles machen.

Als ich sah, dass es mindestens 100 Dollar waren, fing ich an zu weinen. Ich dankte ihm und versicherte, dass ich das Geld in Bücher für meine Schülerinnen und Schüler investieren und der Gemeinde etwas zurückgeben würde."

Insgesamt waren es 500 Dollar, also umgerechnet 427 Euro, die sie von dem Passagier erhielt. Damit war die Geschichte aber nicht vorbei.

"Das Flugzeug landete und ein weiterer Mann sagte, dass er unsere Unterhaltung mitbekommen hat. Er gab mir 20 Dollar und sagte, er hätte nicht mehr. Als ich denke, dass mein Herz nicht voller sein könnte, dreht sich der Mann vor mir um und gibt mir 10 Dollar. Ich fing wieder an zu weinen."

Sie habe mit dem Erzählen ihrer Geschichte nicht die Absicht gehabt, um Geld zu betteln, hoffe aber, dass dadurch eine Art Kettenreaktion ausgelöst und Kindern aus armen Verhältnissen geholfen werden kann.


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