Bild: dpa/ANSA/Giuseppe Lami

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz meint: Durch die vielen Helfer im Mittelmeer würden mehr Flüchtlinge sterben. Schlepper würden nur mehr seeuntaugliche Boote losschicken, wenn diese bereits wenige Meilen entfernt von der libyschen Küste aufgegriffen würden, so Kurz.

Kritiker sprechen von einem "Pull-Effekt", den die Seenotretter auslösten.

Doch machen sich durch den Mittelmeereinsatz privater Rettungsorganisationen tatsächlich mehr Flüchtlinge auf den Weg nach Europa?

Wissenschaftler der Oxford University haben die Auswirkungen von drei Rettungsmissionen daraufhin untersucht: Mare Nostrum (eine echte Rettungsmission der EU) die Frontex-Operation Triton (diente vornehmlich dem Schutz der EU-Außengrenzen, eher keine Rettungsmission, kleineres Budget) Triton II (aufgestockes Budget, dazu kamen zunehmen private Retter). (Oxford University)

Die Wissenschaftler stellten fest:

In den Zeiten, in denen viele Retter unterwegs waren, kamen nicht die meisten Flüchtlinge.

Die Annahme, je mehr Retter, desto mehr Flüchtlinge, ist also offenbar falsch. Auch wenn keine Hilfe auf See wartet, wagen Menschen die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer.

Zudem stellten die Wissenschaftler fest: Dank der vielen Retter starben weniger Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. Die Studie legt also nahe: Je mehr Retter, desto weniger Tote.


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