Bild: imago/Ulli Winkler
Von Jahr zu Jahr werden es mehr.

Immer mehr junge Flüchtlinge in Deutschland absolvieren eine Berufsausbildung. Das zeigte eine statistische Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Was wurde ausgewertet?

Die BA hat sich die Absolventenzahlen angeschaut.

  • 27.678 junge Leute aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern (an der Spitze Afghanen und Syrer) haben 2017 in Deutschland ihre Ausbildung abgeschlossen
  • Das sind 15.400 mehr als 2016 und gut 21.000 mehr als im Herbst 2015
Wo lassen die jungen Leute sich ausbilden?

Vor allem im Fahrzeugbau (2200 Azubis), in der Körperpflegebranche (1700 Azubis) und der Energietechnik (1600 Azubis). Auch zu Arzt- und Praxishilfen wurden im vergangenen September knapp 1400 junge Ausländer ausgebildet, eine Lehre zum Verkäufer absolvierten 1300, knapp 1200 eine Ausbildung zum Klempner und Sanitärtechniker.

Was bedeuten diese Zahlen?

Ein Sprecher der BA kommentierte, dass offenbar immer mehr junge Flüchtlinge die Bedeutung einer beruflichen Ausbildung erkannt hätten und welche Möglichkeiten diese für sie eröffnen, im Gegensatz zu einer kurzfristigen Beschäftigung. 

Gleichzeitig würden auch immer mehr Unternehmen erkennen, dass junge Flüchtlinge großes Potenzial dazu haben, die Fachkräftelücke zu schließen, die es in Deutschland seit Jahren gibt. 

Mit Material von dpa.


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