Worum geht es?

Um den Extremsportler Felix Baumgartner, die österreichische TV-Moderatorin Corinna Milborn – und Werbung einer Unterwäschefirma. Die wurde nämlich in Österreich heftig diskutiert. Auf dem Bild liegen sechs junge Frauen nur mit knappen Höschen bekleidet auf dem Bauch. So bewirbt Unterwäschehersteller Palmers seine "Osterhöschen". 

Vielen gefiel das gar nicht, das sei herabwürdigend und geschmacklos. Andere fanden die Werbung eher harmlos, so wie Baumgartner. Er ist neben seinem Sprung aus dem Weltall auch schon längst für seine sexistischen Sprüche bekannt. 

Schön wenn sich Zuhause wieder einige sogar zu Ostern aufregen! Allen voran Puls-4-Infochefin und -Moderatorin Corinna...

Posted by Felix Baumgartner on Tuesday, 18 April 2017

In einem Facebook-Post erklärte er, dass er die "Mädls" aus der Werbung weltklasse findet. Übel war nur, dass er seine Begeisterung gleich mit der Beleidigung einer TV-Moderation verband:

"Schön wenn sich Zuhause wieder einige sogar zu Ostern aufregen!", schrieb er. Allen voran sei dies die "Puls-4-Infochefin und -Moderatorin Corinna Milborn, bei der Figur auch kein Wunder!" (Standard).
Doch Milborn schlug zurück: 

Ebenfalls in einem Facebook-Post erklärte sie, sie habe sich wegen der vielen Berichterstattung dazu entschlossen, auf die Baumgartner-Aussage zu antworten. Baumgartner sei nicht auf ihre Kritik an der Werbung – unpassende Ästhetik, Frauen in unpassendem Setting als "Ware" inszeniert – eingegangen. Stattdessen habe Baumgartner behauptet, sie habe das Foto "wegen meiner eigenen Figur" kritisiert.

Lieber Felix Baumgartner, ich habe eine Einladung für Sie. Sie haben mich in einem Facebook-Posting erwähnt, weil...

Posted by Corinna Milborn on Wednesday, 19 April 2017
"Das passiert Frauen dauernd, und es trifft alle: Zu hübsch um ernst genommen zu werden, zu blond um gescheit zu sein, zu sexy oder zu unweiblich, zu stark geschminkt oder zu hässlich (oder mit der falschen Figur um eine Meinung zu äußern - was, mit Verlaub, wirklich zum deppertsten gehört)."

Frauen sollten nicht das Gefühl haben, Baumgartners Schönheitsidealen genügen, um öffentlich eine Meinung zu äußern. Und dann forderte Milborn den Extremsportler auch noch heraus: Er solle doch mal in ihrer Sendung über sein Frauenbild sprechen.

"Sie sind ja schon aus dem All gesprungen, Sie sind also sicher nicht zu feig dafür."

Food

Wir würden diesen ungesunden Einhorn-Drink ja mal probieren, aber...

Starbucks springt nun auch noch auf den Einhorn-Hype auf und verkauft seit Mittwoch einen bunten Frappuccino in Einhorn-Optik. Richtig lecker klingt die Geschmacksrichtungen aber nicht: Erst soll der Einhorn-Frapuccino zwar süß und fruchtig, dann aber säuerlich schmecken. 

Dazu mixen die Angestellten pinkes "Zauberpulver" mit Mangosirup, Schlagsahne und blau-pinkem Glitzerpulver.