Charity-Party, Soli-Saufen oder Raven gegen Rechts. Das Phänomen "Feiern für den guten Zweck" hat viele Namen. Doch das Versprechen ist immer dasselbe: Hier kannst du nicht nur Spaß haben, sondern gleichzeitig auch die Welt verbessern – weil der Eintritt an ein Kinderheim in Asien gespendet wird oder pro Getränk an der Bar 20 Cent an ein Projekt von "Viva con Agua" in Afrika gehen.

Das klingt nach einer "Win-Win-Situation". Doch die Idee ist Quatsch. Betrunken an sich selbst zu denken und dabei Trinkgeld in einen Becher zu werfen, ersetzt keine politische Auseinandersetzung. Genau die könnte ziemlich oft ernüchternd sein. Zum Beispiel dann, wenn es darum geht, warum eigentlich andere Menschen in unwürdigen Verhältnissen leben müssen, während wir freiwillig drei Tage wach sein können.

Warum er es noch heuchlerisch findet, wenn wir so tun, als könnten wir durch unser Feiern die Welt retten, erklärt Jan oben im Video.

Mic Drop auf Snapchat

Mic Drop, das ist: Eine Person, ein Thema, eine Meinung. Jede Woche neu und zuerst bei Snapchat. 

Hier siehst du alle Folgen. 👻 


Streaming

Du hast ein Sky-Ticket nur für "Game of Thrones"? Diese Serien lohnen sich auch noch
Bevor du Ende Mai wieder kündigst.

Gerade läuft die achte und letzte Staffel von "Game of Thrones". Wer die Serie in Deutschland sehen will, kann einzelne Folgen oder die ganze Staffen bei iTunes oder Amazon kaufen – allerdings erst am Dienstag. Dafür "hat" man die Folgen dann gekauft. 

Schneller geht es mit Sky. Dort sind die Folgen schon am frühen Montagmorgen verfügbar. Wer die ganze Serie sehen möchte, braucht ein Abo des Bezahlsenders. Den günstigsten Zugriff gibt es über Sky Ticket, den monatlichen Serien-Streamingpass. Das Ticket kostet 9,99 Euro im Monat. 

Macht rund 20 Euro für zwei Monate. Dafür gibt es die neuen Folgen und Zugriff auf alle bisherigen Staffeln. Wer das Ticket danach kündigt, verliert den Zugriff auf die Folgen. Dafür sind im Preis während der Ticket-Laufzeit weitere Serien verfügbar. Wir haben uns durchgeschaut:

1 Fabian empfiehlt: "Der Pass"

Genau auf der Grenzmarkierung zwischen Deutschland und Österreich wird eine grausam arrangierte Leiche gefunden. Wenig später folgen weitere Morde. Das klingt zunächst nach einem Abklatsch der skandinavischen Krimiserie "Die Brücke", entwickelt sich aber eher in die Richtung von "True Detective": Der Serienkiller will etwas gegen den moralischen Verfall der Menschheit tun, die Ermittler verzweifeln beinahe an ihren erfolglosen Versuchen, ihn zu schnappen. 

Anfangs wirken die Unterschiede zwischen den Ermittlern gewollt und überspitzt – auf der einen Seite die übereifrige deutsche Kommissarin, auf der anderen der kaputte, korrupte Österreicher. Aber "Der Pass" funktioniert – vor allem durch das Zusammenspiel der ungleichen Kollegen. Eine absolut spannende Thriller-Serie, die sich von anderen abhebt.