Bild: dpa / Andreas Arnold
Vor dem EU-Menschenrechtsgerichtshof bekräftigte sie ihre Unterstützung im Fall des inhaftierten Journalisten.

Die Bundesregierung hat sich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) zum Fall Deniz Yücel geäußert. 

Laut der Stellungnahme soll die Bundesregierung darauf hingewiesen haben, dass es sich bei der Inhaftierung des deutschen Journalisten um eine Reaktion auf seine Berichte aus der Türkei handelt. 

Das könnte möglicherweise ein Verstoß gegen die Grundrechte europäischer Bürger sein, wie sie in der Menschenrechtskonvention stehen. (Welt)

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) betonte, die Bundesregierung werde nichts unversucht lassen, um Deniz Yücel ein rechtsstaatliches Verfahren zu ermöglichen. Deshalb habe man sich auch vor dem EGMR geäußert. 

Jede Unterdrückung von kritischer Berichterstattung ist mit unserem Verständnis von Pressefreiheit nicht vereinbar.
Justizminister Heiko Maas

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte kann nach der Stellungnahme darüber entscheiden, ob die Anhörung im Fall Yücel öffentlich stattfinden wird oder nicht, bis Ende Juli wird voraussichtlich über die Klage des Journalisten entschieden. (SPIEGEL ONLINE

Yücel hatte im April 2017 den EGMR wegen seiner Haft angerufen. (tagesschau)

Die türkische Regierung nahm bereits im November 2017 Stellung am EGMR: Das Justizministerium bekräftigte, dass Yücel mit seinen journalistischen Beiträgen dazu beigetragen habe, unter anderem Hass und terroristische Propaganda zu verbreiten. 

Der WELT-Korrespondent Deniz Yücel sitzt seit dem 14. Februar 2017 in türkischer Haft, er wurde in Istanbul festgenommen. Bisher sitzt er in Untersuchungshaft ohne Anklage, weil er der "Terrorpropaganda" und der "Aufwiegelung der Bevölkerung" bezichtigt wird. (tagesschau)

Recep Tayyip Erdogan lobte vor Kurzem noch die Pressefreiheit in seinem Land: 


Fühlen

Machen zu enge Hosen den Mann auf Dauer unfruchtbar?

Es gibt Modetrends, die sind für Menschen einfach ungesund. Korsetts zum Beispiel, wegen denen Frauen im 19. Jahrhundert schon mal in Ohnmacht fielen, weil die engen Schnüre die inneren Organe zusammendrückten.

Und dann gibt es Modetrends, von denen viele nur meinen, sie seien ungesund – es aber nicht genau wissen. Röhrenjeans zum Beispiel, die Männer und Frauen schon seit Ende der Siebzigerjahre tragen. Umgekippt ist deswegen wohl noch keiner – doch besonders unter Männern hält sich das Gerücht, dass die starke Kompression durch die Hosen nicht folgenlos bleibt: Sie werden unfruchtbar – heißt es. 

Was passiert wirklich beim Mann, wenn er seinen Penis und seine Hoden mehrere Stunden am Tag einer extrem engen Hose aussetzt?