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Facebook entwickelt derzeit eine Software, die es "dritten Seiten" ermöglichen soll, Einträge auf dem Netzwerk zu löschen. Damit wird Staaten zum Beispiel Zensur ermöglicht. Das berichtet die "New York Times" unter Berufung auf mehrere Facebook-Mitarbeiter. Facebook-Chef Mark Zuckerberg unterstütze das Programm.

Mit der "dritten Seite" sind Gruppen gemeint, die sonst keinen Zugriff auf Facebook haben. Bislang war es nur Nutzern und Facebook-Mitarbeitern selbst möglich, Inhalte des Netzwerkes einzusehen. Experten vermuten, dass Facebook die Software vor allem für autoritäre Regierungen wie in China oder in der Türkei entwickelt hat. Bislang gibt es jedoch keine Hinweise, dass die Software bereits im Einsatz ist.

Was genau kann die Zensur-Software?
  • Mit der Software können angeblich Themen und Schlagworte auf Facebook gezielt beobachtet werden. So kann eine Regierung sehen, ob sich Oppositionelle zum Beispiel zu einer Demonstration verabreden.
  • Außerdem erlaubt das Programm wohl, Posts unsichtbar zu machen – regierungskritische Inhalte würden dann Nutzern nicht in ihrer Timeline angezeigt.
Was ist an der Software gefährlich?

Das Unterbinden von Posts verhindert, dass sich die Nutzer frei äußern dürfen. Zudem ermöglicht es Regimen, gezielt nach kritischen Bürgern Ausschau zu halten. In Ägypten wurde zum Beispiel Facebook-Nutzer zu drei Jahren Haft verurteilt – weil er ein Bild des ägyptischen Präsidenten mit Mickey-Mouse-Ohren gepostet hat (Cairo Scene). Andere Dienste werden komplett blockiert:

Warum hat Facebook so eine Software erarbeitet?

Facebook wurde vor sieben Jahren von den chinesischen Behörden verbannt. Das Land will keinen Austausch von Informationen via Facebook erlauben. Die Software könnte eine Methode für Facebook sein, wieder auf dem chinesischen Markt akzeptiert zu werden.

Das wäre nicht ungewöhnlich: Auch in Russland und der Türkei hat Facebook in der Vergangenheit schon auf staatliche Anfragen reagiert und bestimmte Posts nach der Veröffentlichung blockiert.


Fühlen

​Nicht filmreif, aber faszinierend: Was ich an Sex zu dritt liebe

Es war eine Studentenparty. Ich traf Bekannte, tanzte, trank. Besonders oft stieß ich mit Daniel und Marco an, zwei Kumpels, die ich vor kurzem kennen gelernt hatte. Gegen 4 Uhr flaute die Party ab. Ich nahm meinen Mut zusammen und stellte die alles entscheidende Frage: "Wollt ihr mitkommen, bei mir weitertrinken?"

Sie wollten. Wir teilten ein letztes Getränk, dann zu dritt das Bett.

Als ich am Vormittag zwischen den beiden aufwachte, hatte ich kaum Platz, einen schweren Schädel – und fühlte mich großartig. Ich hatte mich voll auf den Genuss eingelassen, den mir die Jungs so gerne bereiteten.

Dabei waren wir nicht aufs Ganze gegangen: Wir hatten uns überall geküsst und berührt, doch mit ihnen zu schlafen wäre mir beim ersten Versuch zu viel gewesen.