Bild: dpa/Patrick Pleul
Die wichtigsten Fakten zum Urteil

Wegen eines Falls aus Spanien bekommen nun Mütter in der ganzen EU mehr Rechte auf der Arbeit. 

Was ist passiert?

Eine Frau in Spanien hat ihren Arbeitgeber verklagt. Sie arbeitet im Wachdienst eines Einkaufszentrums und muss dort teilweise auch Nachtschichten übernehmen.

Letzteres wollte sie allerdings voerst nicht mehr tun, solange sie ihr Baby noch stillt. Außerdem forderte sie Sozialleistungen ein, die ihr nach spanischem Recht zuständen. Doch ihr Arbeitgeber sagte: "Nein." Also zog die Frau vor Gericht – der Fall ging bis zum Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Wie entschied der EuGH?

Die obersten europäischen Richter entschieden sich für eine Stärkung der Rechte von schwangeren und stillenden Frauen. 

Das daraus resultierende EU-Recht besagt:

  • Es ist verboten, schwangere und stillende Frauen zu Nachtarbeit zu verpflichten, wenn diese ein ärztliches Attest vorlegen;
  • dies gilt selbst dann, wenn sie nur manchmal nachts arbeiten;
  • Risikoprüfungen am Arbeitsplatz müssen die"individuelle Situation" von schwangeren oder stillenden Frauen und ihrer Kinder berücksichtigen, um Diskriminierung zu vermeiden.

Wie sah das bisher in Deutschland aus?

In Deutschland gilt bereits ein Beschäftigungsverbot für stillende Frauen zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens, sowie an Sonn- und Feiertagen. 

Mit Material von dpa


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