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Am Freitag treffen sich die Länder der G20 in Hamburg zum Gipfel – sowohl die Türkei als auch die Europäische Union nehmen teil. Es ist also genau der richtige Zeitpunkt, noch mal den Beziehungsstatus zu klären.

Das dachte sich das EU-Parlament – und hat nun für ein Aussitzen der Beitrittsverhandlungen gestimmt.

Eine große Mehrheit der EU-Abgeordneten stimmte am Donnerstag in Straßburg für eine entsprechende Resolution. Die EU-Länder können diese dann annehmen. (Zeit)

Bisher hat sich bei den Treffen der EU-Außenminister nur der österreichische Vertreter Sebastian Kurz für ein Ende der EU-Beitrittsperspektive für die Türkei ausgesprochen. Ein Stop wäre beschlossen, wenn 16 der insgesamt 28 EU-Länder zustimmen und wenn diese Länder zusammen mindestens 65 Prozent aller EU-Bürger vertreten (EUR-Lex).

Die Begründung der EU-Parlamentarier, die Verhandlungen nun einzufrieren: Die sich verschlechternde Menschenrechtslage nach dem Putsch im Juli 2016. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan verfolgt die Opposition und schließt kritische Medienhäuser. Gleichzeitig konzentriert er immer mehr Macht.

Hier schreibt Begüm, warum nicht alle Deutsch-Türken Erdogan-Fans sind:


Haha

10 Momente, in denen Hamburg wirklich im Ausnahmezustand war

G20 in Hamburg. Viele sprechen vom Ausnahmezustand! Nichts geht mehr! 

Was man bei den aktuellen Berichten gerne mal vergisst: In Hamburg ist man Ausnahmezustände gewöhnt.

Beispiel gefällig?