Bild: Imago
Zwei sehr ähnliche Vorfälle – mit sehr unterschiedlichen Reaktionen.

Eine große Gruppe Menschen – vorwiegend Männer – widersetzt sich der Polizei. Die Arbeit der Einsatzkräfte wird enorm erschwert, teilweise kommt es zu Gewalt.

Innerhalb weniger Tage sind gleich zwei Vorfälle geschehen, die auf diese Beschreibung passen. 

  1. Der erste fand in Ellwangen statt. Dort sollte ein Asylbewerber abgeschoben werden, doch rund 150 Bewohner der Flüchtlingsunterkunft verhinderten dies, indem sie sich der Polizei entgegenstellten (bento).
  2. Der zweite Fall geschah an Christi Himmelfahrt in Ganderkesee. Dort randalierte eine Gruppe betrunkener Deutscher. Es gab eine Massenschlägerei. Außerdem bewarfen die Betrunkenen die Polizei mit Flaschen und zerschlugen die Scheibe eines Einsatzwagens (SPIEGEL ONLINE). 

Die Reaktionen auf beide Fälle hätte kaum unterschiedlicher sein können. Man könnte es so zusammenfassen:

Der Vorfall in Ellwangen führte dazu, dass CDU und CSU den Druck auf die Herkunftsländer erhöhen wollen, die abgelehnte Flüchtlinge nicht zurücknehmen - indem die Entwicklungshilfe gekürzt wird (bento). Außerdem nannte Innenminister Horst Seehofer den Fall einen "Schlag ins Gesicht der rechtstreuen Bevölkerung" (SZ).

Die Vatertagseskalation war ihm hingegen kein Statement wert. 

Klar, die Politik nutzt eben bestimmte Situationen selektiv für ihren Wahlkampf (in Sachsen und Bayern stehen Wahlen an – merkste was). Doch lässt du dich von solchen Regungen beeinflussen?

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Sport

"In Hamburg wurde ein neuer Papst gewählt!" Die witzigsten Tweets zum HSV-Abstieg

Es ist der einzige Verein, der seit Bestehen der Bundesliga dabei ist und noch nie abgestiegen ist. Oder eher: Er war der einzige Verein.

Denn Samstag wurde der Abstieg des HSV in die zweite Liga besiegelt. Die Hamburger siegten zwar mit 2:1 zu Hause gegen Mönchengladbach, doch diese drei Tabellenpunkte reichten nicht, um sich auf den Relegationsplatz zu retten.

Dass die Fans unendlich traurig sein würden, war klar. Auch, dass es Tumulte geben könnte, damit konnte man rechnen. Trotzdem sind die Szenen, die nach Spielende im Volksparkstadion zu sehen sind, krass. Schon Minuten vor Spielende warfen HSV-Ultras brennende Pyrotechnik auf den Platz.