Das neue Migrationsgesetz schreckt eher ab.

Deutschland hat seit dem 1. März zum ersten Mal ein richtiges Einwanderungsgesetz. Wenn ihr das nicht gemerkt haben solltet, wäre das kein Wunder. Auch mit dem neuen Gesetz hat sich kaum etwas geändert. Wer nicht bereits im Ausland sehr gut Deutsch gelernt hat oder ein möglichst genauso hier anerkanntes Studium absolviert hat, hat nach wie vor kaum eine Chance. 

Ich finde: Das reicht nicht aus und ist peinlich. Deutschland braucht endlich faire Regeln für Migrantinnen und Migranten.

Mic Drop auf Snapchat

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Hier siehst du alle Folgen. 👻 

Warum faire Regeln in dieser Frage so wichtig sind, erfährst du oben im Video.


Uni und Arbeit

Wegen Corona geschlossen: "Wir dürfen gerade niemanden auf das Hochschulgelände lassen"
Auch in Deutschland ist jetzt eine Hochschule wegen des Coronavirus zu: die WHU in Rheinland-Pfalz. Was das für die Studierenden bedeutet und wie es weitergeht, erklärt Rektor Markus Rudolf im Interview.

In Österreich werden wegen des Coronavirus alle Universitäten geschlossen: Spätestens ab Montag dürfen sie keine Vorlesungen oder Seminare mehr abhalten, Präsenzveranstaltungen sollen durch Online-Kurse ersetzt werden. Im Nachbarland Italien sind Schulen und Universitäten bereits seit Anfang März zu. (SPIEGEL)

Auch in Deutschland reagieren die Universitäten und Hochschulen auf das Coronavirus. Das bayerische Staatsministerium zum Beispiel hat alle Universitäten aufgefordert, Vorbereitungskurse und Blockseminare in der vorlesungsfreien Zeit bis auf Weiteres auszusetzen. Schon zuvor waren Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Technische Hochschulen und Kunst- sowie Musikhochschulen angewiesen worden, ihren Semesterstart um fünf Wochen nach hinten zu schieben, auf den 20. April. (StmWK)

Komplett schließen musste bis jetzt erst eine deutsche Hochschule: die WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar in Rheinland-Pfalz. Dort darf seit Montag niemand mehr auf den Campus, weil sich ein Studierender mit dem Coronavirus infiziert hat. Am Freitag zuvor hatte die Hochschule zudem bekannt gegeben, dass ein ehemaliger Studierender über seine WHU-E-Mailadresse Krankenhäusern Atemschutzmasken zu überteuerten Preisen angeboten hatte.

Wir haben mit dem Rektor Markus Rudolf über die Situation vor Ort gesprochen.