Bild: Christoph Seidler
So bedrückend ist Calais.

In provisorisch errichteten Holzhütten, zwischen Plastikplanen, Paletten und auf schlammigen Böden leben Tausende Menschen. "Dschungel" nennen die Bewohner ihre vorübergehende Heimat, das Flüchtlingslager in der französischen Hafenstadt Calais. Von hier aus wollen die meisten über die gut bewachte Grenze nach Großbritannien reisen. Sie träumen davon, sich auf einem Lkw verstecken zu können, die auf die andere Seite des Eurotunnels fahren. Jetzt soll ein Teil des Lagers geräumt werden.

Bereits für Dienstagabend wurde den Flüchtlingen das Ultimatum gesetzt, ihre Behausungen zu verlassen. Wenige Stunden vor Ablauf der Frist entschieden die Behörden, die Räumung zu verschieben. Jetzt soll am Donnerstag final entschieden werden. Unser SPIEGEL ONLINE-Kollege Christoph Seidler ist in Calais. Seine Fotos zeigen, wie bedrückend die Stimmung ist.

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Christoph Seidler schildert auch bei Twitter seine Eindrücke: @chs42