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Der dritte Selbstmordattentäter der Anschläge in der Pariser Konzerthalle Bataclan wurde offenbar identifiziert. Laut der Ermittler handelt es sich um den 23-jährigen Fouad Mohamed Aggad aus Straßburg. Er soll sich zwischenzeitlich in Syrien aufgehalten haben. (SPIEGEL ONLINE)

Die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP sowie die Zeitung "Le Parisien" berichten übereinstimmend mit Bezug auf Polizeikreise, dass sich Fouad Mohamed Aggad mit einer Gruppe von sieben weiteren Dschihadisten in Frankreich aufhielt. Der französische Premierminister Manuel Valls bestätigte die Information. Ende 2013 sei Aggad mit seinem Bruder und einigen Freunden nach Syrien gereist. Alle außer Aggad seien im Frühjahr 2014 nach Frankreich zurückgekehrt und die meisten von ihnen dort festgenommen worden. Aggad selbst sei zunächst noch in Syrien geblieben. (Süddeutsche)


Hintergrund

Am 13. November gab es in Paris eine Reihe von Selbstmordattentaten. Die meisten Menschen starben beim Anschlag auf das Bataclan, zu der Zeit gab gerade die Band Eagles of Death Metal ein Konzert. Insgesamt töteten die Attentäter in Paris 130 Menschen, mehr als 350 weitere wurden verletzt. (bento)