Bild: Getty Images; Montage: bento
Der Verteidigungsminister hat Trumps Verbot widersprochen.

Transgender sollen keine Soldaten mehr sein – wenn es nach US-Präsident Donald Trump geht. Ende Juli hatte er ein Verbot angekündigt, das es Transgendern künftig unmöglich machen soll, in der US-Armee zu dienen. Sie würden das Militär "zerrütten", begründete Trump die Maßnahme (bento).

Nun hat sich der US-Verteidigungsminister James Mattis dem Präsidenten widersetzt.

Transgendern soll der Dienst im Militär vorerst weiterhin erlaubt sein, sagte Mattis am Dienstagabend (USA Today). 

Ganz aus der Welt ist das Verbot allerdings nicht: Denn Mattis hat eine Studie in Auftrag gegeben. 
  • Experten sollen herausfinden, ob und wie stark Transgender tatsächlich das US-Militär belasten würden. 
  • Wenn die Studie beendet ist, will Mattis dann seine Empfehlung an Trump abgeben.
  • "In der Zwischenzeit", so Mattis, "bleibt die bestehende Praxis aus Respekt gegenüber den Diensttuenden bestehen".

Mattis hört damit auf den Willen der Bürger. Die hatten zu Trumps Ankündigung einen deutliche Meinung:

Mehr zu Trumps Politik erfahren? 

Wir protokollieren hier die wichtigsten News seit seinem Amtsantritt im Januar:

1/12

Gerechtigkeit

Was es für Umfragen und Prognosen zur Wahl gibt und welche Unterschiede wichtig sind
Börsen, Bären und Burger

Es ist weniger als ein Monat bis zur Wahl am 24. September und so langsam kommt der Wahlkampf in die Gänge. Die Themen sind noch etwas träge (E-Autos! Hipstercafés! Thermomix!).

Aber trotzdem merken auch wir an unseren Zugriffszahlen, dass das Interesse an Umfragen und Vorhersagen steigt. Nicht immer geht es dabei seriös zu, aber oft sind die Prognosen ein lohnenswertes Geschäft. Wir haben fünf Gruppen ausgemacht.