Eine neue Initiative soll die Rüstung noch mehr ankurbeln.

Die USA sind für 58 Prozent des weltweiten Waffenverkaufs verantwortlich. Sie exportieren Kampfjets, Kriegsschiffe und Drohnen. US-Präsident Donald Trump ist aber der Meinung: da geht noch mehr.

In dieser Woche will US-Präsident Donald Trump die Initiative "Buy American" präsentieren – mit der noch mehr Länder bemächtigt werden sollen, mehr und größere Waffen aus den USA zu kaufen. (Reuters)

Industrie-Quellen zufolge soll die Initiative am Donnerstag verkündet werden. "Buy American" wird demnach die Exportvorschriften für Kriegsgerät und Artillerie lockern.

Welche Konsequenzen hat "Buy American"?

  • Mehr Länder dürfen darauf hoffen, noch schneller Kaufverträge abschließen zu können.
  • Eventuell könnten Verträge schon innerhalb weniger Monate abgeschlossen werden. Bislang dauern die Abschlüsse sogar Jahre.
  • Abgeordnete aus Trumps Kabinett sollen ab und zu als "Abschließer" fungieren, um besonders große Waffengeschäfte erfolgreich zu beenden.
  • Noch mehr Regierungs-Offiziere sollen ausgesendet werden, um US-Waffen bei Flugschauen und Waffen-Märkten zu promoten.

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Gerechtigkeit

Israeli mit Kippa wird in Berlin attackiert – und filmt den Angriff
Der Angreifer ging mit einem Gürtel auf den 21-Jährigen los.

Schon wieder ein antisemitischer Vorfall in Berlin: Am Dienstagabend wurden zwei junge Männer am Helmholtzplatz im Prenzlauer Berg attackiert. Die beiden Männer, 21 und 24 Jahre alt, trugen Kippa, die traditionelle Kopfbedeckung jüdischer Männer – das soll der Auslöser für den Angriff gewesen sein.

Einer der drei Angreifer schlug mit einem Gürtel auf den 21-jährigen Israeli ein, bis er von seinen beiden Begleitern weggezogen wurde. So berichtete es zunächst das Jüdische Forum in Berlin, am Mittwochmorgen bestätigte die Polizei den Vorfall in einer Pressemitteilung.