Bild: Getty Images; Montage: bento

Unter US-Präsident Donald Trump gehen die USA mehr und mehr einen Sonderweg. Sein Slogan "America First" bedeutet: Weniger Zusammenarbeit mit anderen Ländern. Das Land ist aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgetreten (bento) und hat außerdem angekündigt, die Uno-Kulturorganisation Unesco zu verlassen. (bento)

Nun steht ein weiterer Rückzug bevor: Die USA arbeiten nicht mehr an der Uno-Flüchtlingsvereinbarung mit.

Die Vereinten Nationen entwickeln einen globalen Flüchtlings- und Migrationspakt. Er soll helfen, Flüchtlingen weltweit besseren Schutz zu ermöglichen und Länder unterstützen, die viele Flüchtlinge aufnehmen. Die USA haben der Uno nun mitgeteilt, nicht länger an der Erarbeitung dieses Paktes teilzunehmen. 

Der Pakt sei "unvereinbar" mit der Einwanderungspolitik der USA. Das erklärte die US-Vertretung bei der Uno am Wochenende (The Guardian). 

Demnach enthalte die Erklärung der Uno "zahlreiche Bestimmungen", die mit der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik der US-Regierung und den "Einwanderungsprinzipien" von Trump nicht zu vereinbaren seien. Der "globale Ansatz" passe auch nicht zu den Ideen der USA.

Die Botschafterin Nikki Haley sagte: "Wir werden entscheiden, wie wir unsere Grenzen am besten schützen und wer in unser Land einreisen darf." Allerdings wolle man weiterhin Flüchtlinge "großzügig" unterstützen. Was das genau bedeutet, wurde nicht klar.

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