Bild: Getty Images / Michael Masters
Aber für sein Bier bezahlt.

Der rechtspopulistische Blogger Milo Yiannopoulos ist alles andere als beliebt: Tritt er auf, werfen Menschen schon mal mit Exkrementen. (SPIEGEL ONLINE

Aufsehen zu erregen stört ihn eigentlich nicht. Yiannopoulos provoziert gerne auf sozialen Medien, oft pöbelt er gegen Ausländer und Frauen, außerdem schrieb er für das rechte Portal "Breitbart". In den USA gilt er als einer der wichtigsten Vertreter der rechten "Alt-Right"-Bewegung.

Jetzt haben ihn Gäste einer New Yorker Bar mit dem Ruf "Nazi-Scum, get out!" rausgeschmissen. 

Also übersetzt: "Nazi-Abschaum, hau ab! Hier ist die Szene im Video:

In der Bar fand offenbar gerade ein Treffen der linkssozialistischen Democratic Socialists of America (DSA) statt. Als sie Yiannopoulos entdeckten, begannen sie ihn mit ihren Rufen zu beschallen. (Indy100)

Der Rechtsextreme räumte irgendwann seinen Tisch und verließ widerwillig das Lokal. Ein Twitter-Nutzer filmte die Begebenheit und veröffentlichte das Video anschließend. Es soll Zufall gewesen sein, dass er sich zum Zeitpunkt des Demokraten-Treffens in der Bar befunden hat.

Annie Shields, die stellvertretende Vorsitzende der DSA, ergänzte auf Twitter, dass ihre Organisation für die Biere von Yiannopoulos gezahlt habe, damit er so schnell wie möglich gehen könne. Anschließend habe die DSA der ganzen Bar Bier spendiert und gesungen. 

Yiannopoulos äußerte sich derweil auf Instagram und Facebook zum Rauswurf aus der Bar. 

Ihm tun die Kellnerinnen und Hilfskellner, die in der Bar arbeiten, leid. Sonst habe man ja auch sein Trinkgeld gerne angenommen

Milo Yiannopoulos Anwesenheit hat in der Vergangenheit schon öfter zu Tumulten geführt. Ein Beispiel: An der kalifornischen Universität Berkeley protestierten Studenten gewaltsam gegen einen Auftritt des 33-jährigen Rechtskonservativen. Die Polizei riegelte daraufhin den Campus ab. (bento)

Der Blogger hat für das rechtsextreme Onlineportal "Breitbart" geschrieben, sein Twitter-Account ist lebenslang gesperrt. Der Grund: Er hatte eine Hetzkampagne gegen die schwarze Schauspielerin Lesley Jones gestartet.

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