Bild: dpa / Ben Margot

An der Universität im kalifornischen Berkeley sind Proteste von Studierenden eskaliert. Ursprünglich sollte am Mittwoch der rechtspopulistische Blogger Milo Yiannopoulos auftreten. Nachdem die Studierenden aber ein Feuer legten und Scheiben einwarfen, riegelte die Polizei den Campus ab. Die Proteste verlagerten sich daraufhin in die Stadt, die Sicherheitskräfte setzten Gummigeschosse ein. Bis zu vier Menschen wurden bei den Ausschreitungen verletzt. (SPIEGEL ONLINE)


Nun reagiert auch US-Präsident Donald Trump auf die Proteste. In einem Tweet drohte er der Uni, die staatliche Förderung zu entziehen.

Die UC Berkeley verfügte im Jahr 2016 über ein Stiftungsvermögen von etwa 5 Milliarden Dollar. Hinzu kommt eine jährliche Forschungsförderung in Höhe von 673 Millionen Dollar (622 Millionen Euro). Davon stammte im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte aus staatlichen Töpfen. (UC Berkeley)

Wer ist Yiannopoulos?

Er ist Autor beim rechtsextremen Medium "Breitbart", im Dezember sperrte Twitter seinen Account lebenslänglich, nachdem er zu einer Hetzkampagne gegen die schwarze Schauspielerin Lesley Jones aufgerufen hatte.

Der Blogger, der sich selbst "Amerikas gefährlichste Schwuchtel" nennt und als professioneller Internet-Troll inszeniert, ist ein großer Fan des neuen Präsidenten und hat aktiv für Trump Wahlkampf gemacht. (SPIEGEL PLUS)

Seine Posts werden regelmäßig als frauenfeindlich oder rassistisch kritisiert. Auf den Schildern der Demonstranten standen deshalb Slogans wie "Hate Speech Is Not Free Speech".

Die Uni distanzierte sich in einem Statement von den gewaltsamen Protesten:

We condemn in the strongest possible terms the violence and unlawful behavior that was on display and deeply regret that those tactics will now overshadow the efforts to engage in legitimate and lawful protest against the performer’s presence and perspectives." (Berkeley Inside)
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